Mein Hotelpraktikum in Peking, China

Ein Hotelpraktikum im Ausland ist der perfekte Weg ein neues Land kennen zu lernen und dabei Geld zu sparen, bzw. sogar welches dabei zu verdienen. In einem anderen Post habe ich bereits die generellen Vor-und Nachteile von Auslandspraktika zusammengefasst. Hier möchte ich Euch über meine persönlichen Erfahrungen berichten.

Wenn Ihr mehr auf Strand und Palmen steht, findet Ihr hier auch meinen Bericht über mein Hotelpraktikum auf den Malediven.

Zum Hotelpraktikum in Peking

Zeitraum: ein Monat

Gefunden über: Agentur

Kosten: ca. 800€ (Agentur + Unterkunft, ohne Flug)

Vergütung: Frühstück + Mittagessen

Vorbereitungsphase

Nachdem ich meine Zusage für ein Stipendium für die Summer School in Taiwan hatte, beschloss ich, „wenn ich schon mal da bin“, den Monat davor in China zu verbringen. Um Geld zu sparen (wie jeder weiß ist man als Student ja chronisch pleite) beschloss ich also dort ein Praktikum zu absolvieren.

Da die Klausurenphase nah war und ich gehört hatte, dass ein entsprechendes Visum nicht einfach zu bekommen ist, entschied ich eine Agentur zu beauftragen, mir ein passendes Praktikum zu organisieren.

Was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Viele Agenturen hatten keine 1-monatigen Praktika im Angebot. Leider konnte ich meine Zeit jedoch nicht verlängern, da ich ab August die Summer School in Taiwan besuchen würde.

Eine Agentur jedoch nahm sich dann doch meiner an. Zwar wurde mir schnell ein Praktikum gefunden, jedoch war dies ohne Bezahlung und es wurde keine Unterkunft gestellt.

Immerhin gewährte mir die Agentur einen Rabatt über die ungefähren Kosten des Hostels.

Die Betreuung in der Vorbereitungsphase halte ich als sehr positiv in Erinnerung.

Es war das erste Mal, dass ich alleine ins Ausland ging und ich hatte sehr viele Fragen, die mir alle schnell und detailliert beantwortet wurden. Auch als es Probleme mit meinem Visum gab, wurde mir geholfen und meine Ängste genommen.

Ich wurde kontaktiert per Email und Skype und ein Mitarbeiter buchte sogar ein Hostel für mich, das sich direkt neben meiner Praktikumsstelle befand.

Vor Ort

Praktikum Peking

In Peking selbst wurde ich von einem der Mitarbeiter, mit dem ich vorher bereits in Kontakt stand, vom Flughafen abgeholt und mit dem Taxi zu meinem Hostel begleitet.

Außerdem brachte er mich zu meiner Arbeitsstelle, stellte mich vor und führte mich herum. Nachdem wir eine Simkarte gekauft und eingerichtet hatten und bei der Bank etwas Geld getauscht hatten, trafen wir uns mit einer anderen deutschsprachigen Praktikantin zum Kaffee.

Später am Abend gingen wir Essen mit anderen Praktikanten und Freunden der Mitarbeiter. So war es sehr einfach Anschluss zu finden und man war am Anfang nicht auf sich allein gestellt.

Zum Hotelpraktikum in Peking

Praktikum Peking

Das Praktikum selbst war sehr entspannt. Da ich keine Bezahlung erhielt, hatte ich nicht viele Aufgaben zu erledigen.

Meine Hauptaufgabe war die Kommunikation mit ausländischen Gästen, jedoch war das Hotel meist von Chinesischen Gästen bewohnt.

Die meiste Zeit verbrachte ich also mit Chinesisch lernen, (der Hauptgrund, für den ich nach China gekommen war) wobei die Frau meines Chefs eine Chinesischlehrerin war und mir gerne bei Fragen half und mir Bücher zum Lernen mitbrachte.

Es waren alle Mitarbeiter lieb und hilfsbereit.

Von anderen Praktikanten, die sich längere Zeit im Land aufhielten, erfuhr ich aber, dass sie durchaus anspruchsvollere Praktika hatten, die größtenteils auch vergütet wurden. (es lag wohl also nur an meinem kurzen Aufenthalt)

Dennoch hatte ich eine super Zeit in Peking und die Mitarbeiter der Agentur waren immer ansprechbar, wenn ich Hilfe benötigte oder trafen sich einfach so mit mir und anderen Praktikanten zum Essen oder auf einen Drink. Ich bereue also nichts.

Über mich

Vicki

Hi, ich bin Vicki. Hier könnt Ihr mich und meinen Freund Eduardo begleiten auf unserem Weg durch die verschiedensten Länder und Wunder dieser Welt.

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