Nara – Die Stadt der Hirsche in Japan

Zwischen Kyoto und Osaka liegt Nara. Eine gemütliche traditionelle japanische Stadt. Neben der üblichen Tempel- und Tempelanlagen gibt es hier vor allem eins: Hirsche.

Und nicht nur ein paar, die sich auf Feldern verstecken, sondern eine ganze Menge. Ihr findet sie im Park und sogar einige zwischen den Tempeln.

reh nara vicki viaja

Die Hirsche laufen überall herum und sind alles andere als scheu den Menschen gegenüber.

Kurzinfo über Nara

  • Hauptstadt der Nara Präfektur
  • grenzt an die Kyoto Präfektur
  • um die 350.000 Einwohner
  • einige der Tempel in Nara gehören zum UNESCO Weltkulturerbe
  • Trotzdem ist die Hauptsehenwürdigkeit die Sikahirsche von Nara

Wie kommst du hin?

Vom Kyoto Bahnhof aus kann man mit der JR Nara Line direkt zum Nara Bahnhof fahren. Die Fahrt dauert ca. 45 und kostet 710 Yen (ca. 5,50 Euro). Vom Bahnhof aus läuft man etwa 10-15 Minuten zum Park, in dem die Hirsche schon warten.

Die Hirsche von Nara

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Die Hirsche sind durchaus an Menschen gewöhnt. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht um wilde Tiere handelt. Und man sollte die Tiere auch dementsprechend behandeln.

Wenn man den Hirschen aber doch ein bisschen näher kommen möchte, kann man eine Packung mit Hirschkeksen an einem der kleinen Stände an den Parkeingängen für 150 Yen (ca. 1,17 Euro) kaufen. Aber Achtung, sobald dich die Tiere den Stand mit einer Packung Kekse verlassen sehen, versuchen sie alles um an das Essen zu kommen. Besonders ein Hirsch wurde echt aufdringlich. Er fing an, an meinem Shirt zu ziehen und als das nicht funktionierte, fing er an, mir sein Geweih in den Hintern zu rammen. In solchen Momenten solltet ihr nicht den gleichen Fehler machen wie ich und stehen beiben. Am besten weitergehen bis einem nur noch eine kleinere Gruppe von Hirschen folgt, dann kann man die Tiere auch in Ruhe füttern und natürlich auch Fotos mit den süßen Bambis machen.

Das Eulencafe von Nara

eule vicki viaja nara

Wahrscheinlich bin ich etwas naiv gewesen zu glauben, dass die Eulen sich in dem Cafe frei bewegen dürfen. Im Gegenteil, die Tiere sitzen angeleint an ihrem Platz. Zwar besagen die Schilder, dass schlafende Eulen nicht angefasst und generell nur Eulen angefasst werden sollen, die sich auf ihrer Stange befinden. Jedoch interessiert das einige Besucher nicht wirklich. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich von dieser Einrichtung halten soll. Klar, auf der einen Seite war es echt cool diese flauschigen Geschöpfe aus nächster Nähe zu erleben. Und einige der Eulen schienen die Streicheeinheiten auch wirklich zu genießen. Aber so den ganzen Tag angekettet zwischen den Besuchern? Ich weiß ja nicht, ob das die Eulen so toll finden… Aus diesem Grund kann ich das Eulencafe nur bedingt weiterempfehlen.

 

nara stadt der Rehe. Unglaublich, so nah kommt man den Rehen dort

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Hi, ich bin Vicki. Hier könnt Ihr mich und meinen Freund Eduardo begleiten auf unserem Weg durch die verschiedensten Länder und Wunder dieser Welt.

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