Die wundervollen Top 5 Kyoto Tempel und Sehenswürdigkeiten – Traditionelles Japan

Kyoto ist eine wirklich atemberaubende Stadt. Es gibt so viel zu sehen. Wir verbrachten vier Tage dort und haben immer noch das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben.

geisha district kyoto vicki viaja

Neben dem Iwatayama Affenpark und dem Geisha District, die man auf jeden Fall besucht haben sollte, sind besonders die einzigartigen Kyoto Tempel weltweit berühmt.

Laternen in Kyoto, Die Top 5 Tempel in Kyoto, Japan

 

Und tatsächlich, die Tempel in Kyoto sind in keiner Weise mit denen anderer japanischer Städte, wie z.B. Tokio zu vergleichen. Hier findest du eine kleine Auflistung unserer Top 5 Kyoto Sehenswürdigkeiten. (Spoiler Alert: Die meisten Sehenswürdigkeiten sind Tempel 😉 )

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5. Ryoanji und Chion-in

Ryoanji Tempel

Eintritt: 500 Yen (ca. 3,77€)

Öffnungszeiten: 08.00 – 17.00 Uhr

Beim Ryoanjitempel, der 1450 erbaut wurde, handelt es sich um einen Zentempel. 1994 wurde der Ryoanjitempel zusammen mit anderen Stätten zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt. Berühmt ist der Tempel besonders für seinen Steingarten. Der Tempelgarten ist wirklich schön, aber konnte uns ehrlich gesagt irgendwie nicht ganz so überzeugen. Deswegen teilt er sich den fünften Platz mit dem Chion-in Tempel.

Chion-in

Chion-in Tempel, die 5 besten Tempel in Kyoto

 

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 09.00 – 16.30 Uhr

Update: Bis März 2019 finden hier Bauarbeiten in der Halle statt

Der Chion-in Tempel ist vor allem berühmt für sein freistehendes Tempeltor. Dieses gilt als das größte in Japan und wird als eines der wichtigsten japanischen Kulturgüter angesehen. Es ist 26,7 Meter breit und 12,3 Meter hoch. Die Fertigstellung dieses Tempeltors wird auf 1620 geschätzt. Und ja, das Tor ist wirklich beeindruckend. Der Tempel an sich ist aber im Vergleich zu anderen Tempeln in Kyoto nicht wirklich herausstechend. Ein Besuch des Chion-in Tempels lohnt sich aber dennoch und wenn nur für das Tor.

4. Sagano-Arashiyama Bambuswald

 

Sagano-Arashiyama, Bambuswald Kyoto, Kyoto Sehenswürdigkeiten

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 24 Stunden

Der Arashiyama Bambuswald ist eine der berühmtesten Kyoto Sehenswürdigkeiten. Eine der wenigen grandiosen Sehenswürdigkeiten in Kyoto, die kein Tempel ist. Im Umkreis des Parks befinden sich jedoch viele weitere kleine Tempel und Schreine, keine Sorge. 😉

Bambuswald, Kyoto, Sagano-Arashiyama

 

Der Park befindet sich ein wenig außerhalb des Stadtzentrums von Kyoto. Der Weg lässt sich aber hervorragend mit einem Besuch im Iwatayama Affenpark und der Togetsukyo-Brücke verbinden, die ich beide sehr empfehlen kann.

kyoto togetsukyo brücke vicki viaja

Man sollte jedoch am Morgen kommen, da es ab spätestens 10 Uhr voll wird im Bambuswald.

Außerdem scheint das Licht vormittags viel schöner durch die Bambuspflanzen. Ein Besuch im Bambuswald von Kyoto sollte also auf keinen Fall vergessen werden. 

3. Kinkaku-ji Tempel

Kinkaku-ji Tempel, Goldener Tempel, Kyoto, besten Tempel in Kyoto

 

Eintritt: 400 Yen (ca. 3,00€)

Öffnungszeiten: 09.00 – 17.00 Uhr

Der berühmte Goldene Tempel von Kyoto. Die oberen Stockwerke des Kinkaku-ji Tempels sind komplett mit Blattgold überzogen. Architektonisch orientiert sich der Tempel am chinesischen Zenstil.

Der Tempel war wirklich eindrucksvoll und begeisterte uns total. Einziger Nachteil sind die gewaltigen Menschenmassen, die sich durch den Park drängen. Das minimert das Erlebnis leider um ein Vielfaches. Dennoch sollte man den beachtlichen Tempel auf jeden Fall gesehen haben, wenn man Kyoto besucht.

2. Kiyomizu-dera Tempel

Kiyomizu-dera Tempel, Kyoto, die besten Tempel von Kyoto

 

Eintritt: 400 Yen (ca. 3,00€)

Öffnungszeiten: 06.00 – 18.00 Uhr

Dieser Tempel ist besonders beliebt aufgrund seiner wunderschönen Aussicht. Leider ist ein Großteil des Tempels zur Zeit durch Bauarbeiten abgesperrt. (Bis März 2020)

Auch dieser Tempel gehört seit 1994 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Neben der wundervollen Aussicht hat die Tempelanlage aber noch mehr zu bieten. Es gibt verschiedene Schreine und Stände.

Tempel in Kyoto, Kiyomizu-dera Tempel, Ausblick

 

Ein Teil des Tempels ist dem Liebesgott Okuninushi-no-mikoto gewidmet. Dieser Part enthält zwei sogenannte Liebessteine. Diese stehen 18 Meter in einer geraden Linie von einander entfernt. Es heißt, dass wenn man mit geschlossenen Augen von einem Stein zum anderen laufen kann, findet man in kurzer Zeit Liebe. Bekommt man jedoch Hilfe, heißt es, dass diese Liebe durch einen Vermittler entsteht. In diesem Bereich des Tempels sollte man vorsichtig sein, weil man häufig von Japanschen Schulmädchen mit geschlossenen Augen umgerannt wird.

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1. Fushimi Inari-Taisha

Orangene Torii im Fushimi Inari-Taisha Tempel

 

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 24 Stunden

Der Fushimi Inari-Taisha ist wohl das berühmteste Markenzeichen Kyotos. Es handelt sich hierbei um einen Shinto-Schrein. Er gehört zu den größten und meist besuchten Schreinen Japans.

Überall in der Tempelanlage stehen diese orangenen Tore (Torii). Die meisten der Tore wurden von wohlhabenden Familien oder Unternehmen gespendet. Deren Namen sind auf der Rückseite jedes Tores vermerkt. Ebenfalls Preislisten der Tore sind am Wegesrand zu finden. Bereits die kleinsten Tore kosten gut 1500 Euro. Insgesamt gibt es mehr als 1000 dieser Tore, die zu Tunneln aufgestellt sind und den Weg nach oben markieren.

Tempel in Kyoto, Fushimi Inari-Taisha

Man kann so weit gehen wie man mag und dann umkehren. Oder man entscheidet sich für den Rundweg, der über die Bergspitze führt. Es ist zwar etwas anstrengend bis nach ganz oben, aber es lohnt sich. Wenn die Touristenmassen vom Anfang immer geringer werden bis man nur noch vereinzelt auf Leute trifft. 

Menschenmasse im Fushimi Inari-Taisha Tempel in Kyoto

Dann kann man auch endlich ein schönes Foto machen. Man sollte jedoch beachten, dass der Weg gut ein paar Stunden in Anspruch nehmen kann.

Überall am Wegesrand findet man Fuchsstatuen. Das liegt daran, dass der Fushimi Inari-Taisha dem Reisgott Inari gewidmet ist. Und dessen Bote ist ein Fuchs.

fushimi inari kyoto vicki viaja

Neben den Wegen durch die orangenen Tunnel nach oben, gehen immer wieder kleinere Wege zu Schreinen ab.

fushimi kandakara shrine kyoto vicki viaja

Unser Tipp: Relativ am Anfang des Weges findet man den Weg zum Fushimi Kandakara Schrein. Dort oben befindet sich ebenfalls ein wirklich schöner Bambuswald. In diesem verbrachten wir gut eine halbe Stunde für Fotos und um uns ein wenig auszuruhen bevor es hoch zur Bergspitze geht.

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Vicki

Hi, ich bin Vicki. Hier könnt Ihr mich und meinen Freund Eduardo begleiten auf unserem Weg durch die verschiedensten Länder und Wunder dieser Welt.

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