Kyoto Sehenswürdigkeiten und Kyoto Tempel

Die wundervollen Top 5 Kyoto Tempel und Sehenswürdigkeiten – Traditionelles Japan

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Kyoto ist definitiv eines der schönsten Reiseziele in Japan. Als kulturelle Hauptstadt sollte diese Stadt auf jeden Fall Teil einer jeden Japan Rundreise sein. Wir empfehlen dir mindestens 2 Tage in Kyoto zu verbringen.

Kyoto ist voll von unglaublichen Sehenswürdigkeiten und Tempeln. Aus diesem Grund haben wir dir in diesem Post eine einzigartige Kyoto Reiseroute zu den schönsten Attraktionen und Top 5 Tempeln in Kyoto zusammengestellt. Damit du das Beste aus deinem Aufenthalt in Kyoto herausholst und nichts verpasst.

Zusätzlich findest du aber auch eine Menge hilfreicher Kyoto Reisetipps, die dir bei der Planung deiner Reise nach Kyoto helfen werden.

Kyoto Fakten

  • Auf der Japanischen Hauptinsel Honshu im Gebiet Kansai gelegen
  • War viele Jahre lang Sitz des Kaiserlichen Hofes
  • UNESCO Weltkulturerbestadt
  • Unter dem Namen Heian-Kyot war sie viele Jahre lang Japanische Hauptstadt

Beste Kyoto Reisezeit

Als beste Reisezeit für Kyoto gelten Frühling und Herbst. Mit anderen Worten sind das die Monate März – Anfang Juni und September – Mitte November. In diesen Moanten ist es nicht zu heiß, aber die Temperaturen sind in der Regel angenehm warm.

Beachte dabei, dass sich während der Kirschblütenzeit, die Preise fast verdoppeln können und die Unterkünfte durchaus weit im Voraus ausgebucht sein können. Auch im Sommer und zur Weihnachtszeit wird es meist sehr voll in Kyoto.

Kyoto Anreise

Kyoto Anreise mit dem Flugzeug

Kyoto selbst hat leider keinen Flugzeug. Doch trotzdem kannst du diese wundervolle Stadt auch einfach und schnell erreichen, wenn du mit dem Flugzeug anreist.

Der nächste Flughafen ist der Itami Airport in Osaka. Du kannst aber nach Tokio fliegen (Narita oder Haneda Airport).

Wie immer empfehlen wir dir an dieser Stelle rechtzeitig im Voraus zu buchen, um ein paar Euro zu sparen. Außerdem solltest du eine Flugvergleichsseite wie Skyscanner nutzen, um die günstigste Verbindung zu finden.

Mit dem Zug von Osaka nach Kyoto

Die beliebten Städte Kyoto und Osaka befinden sich nur rund 45 km voneinander entfernt. Aus diesem Grund kannst du einfach, schnell und bequem zwischen den beiden Japanischen Städten hin-und-herreisen.

Von Osaka kannst du z.B. den Special Rapid Train der JR Line (ca. 560 Yen/4,70 €) nach Kyoto nehmen. Die Fahrt dauert dich nur knapp 30 Minuten. Wer mit einem JR Railway Pass unterwegs ist, kann diese Strecke sogar kostenfrei fahren.

Mit dem Zug von Tokyo nach Kyoto

Kyoto befindet sich etwa 356 km von der Hauptstadt Japans entfernt. Mit den Zügen der JR Tokaido Shikansen Line brauchst du in etwa zwischen 2 ½ und vier Stunden (Nazomi Züge 140 Minuten, Hikari 160 Minuten und Kodoma ca. 4 Stunden). Die Kadoma und Hikari Züge können mit dem JR Pass kostenfrei genutzt werden.

Mit dem Bus nach Kyoto

Eine weitere Möglichkeit ist mit dem Bus nach Kyoto anzureisen. Dies kannst du von vielen größeren Städten aus tun. Der Bus ist meist günstiger als der Zug, kostet aber dementsprechend auch in der Regel weniger. Daher ist der Bus also eine großartige Möglichkeit, um in Japan Geld zu sparen.

Wenn du mehrere Fahrten mit dem Bus während deiner Japan Reise geplant hast, kann sich ein Willer Bus Pass lohnen.

Die Anfahrt von Tokio nach Kyoto mit dem Bus dauert in etwa 7-8 Stunden. Großer Vorteil ist, dass du die Fahrt auch als Nachtfahrt machen kannst, so sparst du Zeit und Geld für eine Unterkunft.

Wie kommt man herum

Die wohl einfachste Art und Weise um in Kyoto von A nach B zu kommen ist der Bus. Je nachdem, wo du untergebracht bist, bringt er dich eigentlich überall hin. Ein Tagesticket bekommst du bereits ab 600 Yen (ca. 5 €). Falls sich deine Unterkunft weiter außerhalb befinden sollte, steht dir aber auch eine U-Bahn zur Verfügung.

Wo in Kyoto übernachten

Kyoto hat großartige Übernachtungsmöglichkeiten. Da ist es gar nicht mal schwierig etwas passendes zu finden. Trotz allem empfehlen wir dir, bereits vor Anreise eine Unterkunft zu reservieren. Besonders wenn du während der Hauptsaison, speziell während der Kirschsaison unterwegs bist, sind die besten Unterkünfte häufig bereits weit im Voraus ausgebucht.

Um deine Unterkunft zu buchen empfehlen wir, wie immer an dieser Stelle Booking.com

Klick hier um die alle Unterkünfte in Kyoto auf Booking.com anzusehen

Im traditionellen Kyoto ist die Möglichkeit perfekt eine oder ein paar Nächte in einer traditionellen Japanischen Unterkunft, einem sogenannten Ryokan zu verbringen. In unserem ausführlichen Kyoto Ryokan Vergleich findest du die besten Ryokans der Stadt.

Um es kurz zu machen, unser persönlicher Favorit ist der Kyoto Takesegawa Bettei Ryokan.

Falls du mit einem kleineren Budget unterwegs bist oder einfach nicht in einem Ryokan schlafen möchtest, findest du natürlich auch ganz normale Unterkünfte für verschiedene Budgets in Kyoto.

Unsere Top 5 Tempel in Kyoto

  • 5. Ryoanji
  • 4. Chion
  • 3. Kiyomizu-Dera
  • 2. Kinkaku-Ji
  • 1. Fushimi Inari-Taisha

Kyoto Sehenswürdigkeiten und Reiseroute

kyoto Laternen

Kyoto Karte

Kiyomizu-dera Tempel

Kiyomizu-dera Tempel, Kyoto, die besten Tempel von Kyoto

Eintritt: 400 Yen (ca. 3,00€)

Öffnungszeiten: 06.00 – 18.00 Uhr

Dieser Tempel ist besonders beliebt aufgrund seiner wunderschönen Aussicht. Leider ist ein Großteil des Tempels zur Zeit durch Bauarbeiten abgesperrt. (Bis März 2020)

Auch dieser Tempel gehört seit 1994 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Neben der wundervollen Aussicht hat die Tempelanlage aber noch mehr zu bieten. Es gibt verschiedene Schreine und Stände.

Tempel in Kyoto, Kiyomizu-dera Tempel, Ausblick

Ein Teil des Tempels ist dem Liebesgott Okuninushi-no-mikoto gewidmet. Dieser Part enthält zwei sogenannte Liebessteine. Diese stehen 18 Meter in einer geraden Linie von einander entfernt. Es heißt, dass wenn man mit geschlossenen Augen von einem Stein zum anderen laufen kann, findet man in kurzer Zeit Liebe. Bekommt man jedoch Hilfe, heißt es, dass diese Liebe durch einen Vermittler entsteht. In diesem Bereich des Tempels sollte man vorsichtig sein, weil man häufig von Japanschen Schulmädchen mit geschlossenen Augen umgerannt wird.

Higashiyama

Gion Disitict, Yasaka Pagoda in Kyoto
Blick auf die Yasaka Pagoda in Gion

Der Higashiyama ist einer von elf Bezirken in Kyoto, und wie wir finden einer der schönsten. In kaum einem anderen Bezirk ist der traditionelle Japanische Stil noch so gut erhalten wie in Higashiyama. Vergiss also auf keinen Fall deine Kamera, wenn du durch diesen Bereich der Stadt schlenderst.

Lass dich von den vielen kleinen Japanischen Läden überraschen, die es hier zu entdecken gibt. Es ist auch der perfekte Ort, um ein paar typisch Japanische Andenken zu ergattern. Wem nicht nach Souvenirshopping zu Mute ist, kann einfach eintauchen in die traditionelle Atmosphäre, die diese Nachbarschaft ausstrahlt.

Vielleicht hast du ein Bild aus diesem Bereich Kyotos bereits zuvor gesehen. Gerne werden Bilder mit der Yasaka Pagoda im Hintergrund geschossen. Um diese genauer zu erkunden, kannst du den Hokan-ji Tempel besuchen.

Der wohl beliebteste Tempel dieses Bereichs Kyotos ist jedoch der Yasaka Schrein. Dieser ist nicht nur für sein besonders hohes Alter bekannt. Er wird auch besonders gerne im Juli während des Gion Matsuri Festivals besucht.

Chion-in

Chion-in Tempel, die 5 besten Tempel in Kyoto

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 09.00 – 16.30 Uhr

Der Chion-in Tempel ist vor allem berühmt für sein freistehendes Tempeltor. Dieses gilt als das größte in Japan und wird als eines der wichtigsten japanischen Kulturgüter angesehen. Es ist 26,7 Meter breit und 12,3 Meter hoch. Die Fertigstellung dieses Tempeltors wird auf 1620 geschätzt. Und ja, das Tor ist wirklich beeindruckend.

Der Tempel an sich ist aber im Vergleich zu anderen Tempeln in Kyoto nicht wirklich herausstechend. Ein Besuch des Chion-in Tempels lohnt sich aber dennoch und wenn nur für das Tor.

Maruyama Park

Öffnungszeiten Maruyama Park: 24 Stunden

Eintrittspreis Maruyama Park: kostenfrei

Dieser bereits im Jahre 1886 eröffnete Park im Higashiyama District gilt als der älteste Park der Stadt. Direkt neben dem Yasaka Shrine gelegen, lässt sich ein Besuch zu diesen beiden Sehenswürdigkeiten der Stadt perfekt miteinander verbinden.

Der Park ist perfekt für ein kleines Picknick als Stärkung zwischendurch. Du kannst dir entweder in einem 7-eleven einen kleinen (warmen) Snack für zwischendurch besorgen, z.B. ein Sandwich oder etwas Obst. Lass dich irgendwo im Grünen nieder und genieß die Ruhe des Parks. Außerdem hast du die Möglichkeit eines der Restaurants zu besuchen, die sich hier im Park befinden.

Besonders während der Kirschblütenzeit im Frühjahr ist dieser Park einer der beliebtesten und meist-besuchten Orte im ganzen Land.

Fushimi Inari-Taisha

Orangene Torii im Fushimi Inari-Taisha Tempel

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 24 Stunden

Der Fushimi Inari-Taisha ist wohl das berühmteste Markenzeichen Kyotos. Es handelt sich hierbei um einen Shinto-Schrein. Er gehört zu den größten und meist besuchten Schreinen Japans.

Überall in der Tempelanlage stehen diese orangenen Tore (Torii). Die meisten der Tore wurden von wohlhabenden Familien oder Unternehmen gespendet. Deren Namen sind auf der Rückseite jedes Tores vermerkt. Ebenfalls Preislisten der Tore sind am Wegesrand zu finden. Bereits die kleinsten Tore kosten gut 1500 Euro. Insgesamt gibt es mehr als 1000 dieser Tore, die zu Tunneln aufgestellt sind und den Weg nach oben markieren.

Tempel in Kyoto, Fushimi Inari-Taisha

Man kann so weit gehen wie man mag und dann umkehren. Oder man entscheidet sich für den Rundweg, der über die Bergspitze führt. Es ist zwar etwas anstrengend bis nach ganz oben, aber es lohnt sich. Wenn die Touristenmassen vom Anfang immer geringer werden bis man nur noch vereinzelt auf Leute trifft. 

Menschenmasse im Fushimi Inari-Taisha Tempel in Kyoto

Dann kann man auch endlich ein schönes Foto machen. Man sollte jedoch beachten, dass der Weg gut ein paar Stunden in Anspruch nehmen kann.

Überall am Wegesrand findet man Fuchsstatuen. Das liegt daran, dass der Fushimi Inari-Taisha dem Reisgott Inari gewidmet ist. Und dessen Bote ist ein Fuchs.

fushimi inari kyoto vicki viaja

Neben den Wegen durch die orangenen Tunnel nach oben, gehen immer wieder kleinere Wege zu Schreinen ab.

fushimi kandakara shrine kyoto vicki viaja

Unser Tipp: Relativ am Anfang des Weges findet man den Weg zum Fushimi Kandakara Schrein. Dort oben befindet sich ebenfalls ein wirklich schöner Bambuswald. In diesem verbrachten wir gut eine halbe Stunde für Fotos und um uns ein wenig auszuruhen bevor es hoch zur Bergspitze geht.

Hanamikoji-dori Geisha District

Yasaka Schrein im Gion Ward, Kyoto

Ein weiter Must-See Spot in Kyoto ist der Hanamikoji-Dori Geisha District. Hanamikoji ist die Hauptstraße, die sich auf 1,4 km Länge durch den beliebten Gion Distrikt Tokios zieht.

Hier ist der perfekte Ort, um Geishas zu sichten. Laufe einfach gegen Abend diese beliebte traditionelle Straße Kyotos entlang. So hast du die besten Chancen eine Geisha zu entdecken, die die Straße entlanghuscht.

Beachte aber: Bitte behandle die Geishas respektvoll und halte sie nicht an, um ein Foto mit ihnen zu machen.

Aber auch ohne eine Geisha zu sehen, ist dies einer der schönsten Bereiche Kyotos. Mit seinen kleinen Geschäften und wunderschöner Architektur fühlt man sich fast ein Stückchen in der Zeit zurückversetzt ins antike Japan. Die kleinen Teeläden sorgen zusätzlich für eine traditionelle Atmosphäre.

Beginne deinen Spaziergang am Kennin-Ji Tempel und laufe entlag Hanamikoji-Dion. Verlauf dich in den engen Seitenstraßen und entdecke mehr von diesem großartigen Ort. Keine Sorge falls deine Füße langsam müde werden, morgen Abend kommen wir noch einmal hierher zurück, um noch mehr zu entdecken.

Tag 2

Kinkaku-ji Tempel

Kinkaku-ji Tempel, Goldener Tempel, Kyoto, besten Tempel in Kyoto

Eintritt: 400 Yen (ca. 3,00€)

Öffnungszeiten: 09.00 – 17.00 Uhr

Der berühmte Goldene Tempel von Kyoto. Die oberen Stockwerke des Kinkaku-ji Tempels sind komplett mit Blattgold überzogen. Architektonisch orientiert sich der Tempel am chinesischen Zenstil.

Der Tempel war wirklich eindrucksvoll und begeisterte uns total. Einziger Nachteil sind die gewaltigen Menschenmassen, die sich durch den Park drängen. Das minimert das Erlebnis leider um ein Vielfaches. Dennoch sollte man den beachtlichen Tempel auf jeden Fall gesehen haben, wenn man Kyoto besucht.

Fun Fact: Der Tempel heißt eigentlich Rokuon-Ji, wurde aber nach dem Goldenen Pavillon in seiner Mitte (Kinkaku) benannt

Der berühmte goldenen Pavillon diente nach seiner Erbauung im 14. Jahrhundert eigentlich nur als Reliquienhalle. Er gehörte zu einem alten Palastkomplex, den ein ehemalige Shogun übernahm und renovieren lies.

Extra Tipp: Versuch unbedingt gleich Morgens dort zu sein, um die Menschenmassen zu vermeiden.

Ryoanji Tempel

Ryoanji tempel Garten
Der wunderschöne Tempelgarten des Ryoanji

Eintritt: 500 Yen (ca. 4 €)

Öffnungszeiten: 08.00 – 17.00 Uhr

Bevor man den eigentlichen Tempel erreicht, geht es erst einmal durch eine kleine Parkanlage. (Auch der Eingang des Tempels ist eher unscheinbar, also achte gut auf die Ausschilderung zum Tempel). Nun geht es an einem ruhigen Teich vorbei bis man das eigentliche Tempelgebäude erreicht.

Hier verweilen viele, um ihren Blick über den Steingarten schweifen zu lassen. Dort gibt es 15 Steine in den verschiedensten Formen und Größen.

Im Inneren des Gebäudes solltest du übrigens deine Schuhe ausziehen. Hier findet man traditionelle Japanische Innenarchitekturaspekte, wie z.B. dem Boden aus geflochtenem Stroh.

Im Großen und Ganzen war der Tempel für uns nicht gerade ein Highlight unseres Besuches in Kyoto. Das ist natürlich nur unsere persönliche Meinung und kann bei dir schon ganz anders aussehen. Fakt ist, dass dieser Tempel als einer der wichtigsten in ganz Kyoto angesehen wird. Alleine schon aus diesem Grund, ist der Ryoanji einen Besuch wert.

Sagano-Arashiyama Bambuswald

Sagano-Arashiyama, Bambuswald Kyoto, Kyoto Sehenswürdigkeiten

Eintritt: Gratis

Öffnungszeiten: 24 Stunden

Der Arashiyama Bambuswald ist eine der berühmtesten Kyoto Sehenswürdigkeiten. Eine der wenigen grandiosen Sehenswürdigkeiten in Kyoto, die kein Tempel ist. Im Umkreis des Parks befinden sich jedoch viele weitere kleine Tempel und Schreine, keine Sorge.

Bambuswald, Kyoto, Sagano-Arashiyama

Im Bambuspark kannst du einem von verschiedenen Spazierwegen folgen. Jeder einzelne scheint fast wie aus einer anderen Welt. Die riesigen Bambuspflanzen sind übrigens auch die perfekte Fotokulisse. Deswegen solltest du deine Kamera bei einem Besuch hier auf keinen Fall vergessen.

Wenn du einem der Wege folgst, kommst du zum Kameyama-koen Park, der übrigens auch perfekt ist, um ein wenig Zeit in wunderschöner Natur zu verbringen.

Man sollte jedoch am Morgen kommen, da es ab spätestens 10 Uhr voll wird im Bambuswald.

Außerdem scheint das Licht vormittags viel schöner durch die Bambuspflanzen. Ein Besuch im Bambuswald von Kyoto sollte also auf keinen Fall vergessen werden.

Die Togetsu Brücke

kyoto togetsukyo brücke vicki viaja

Wenn du von Arashiyama Bamboo Grove zu unserem nächsten Punkt, dem Iawatayama Affenpark, läufst, kommst du kaum umher über die Togetsukyo Brücke zu laufen. Von dieser knapp 150 Meter langen Brücke wartet ein fantastischer Ausblick über den Katsura Fluss und die umliegende malerische Landschaft auf dich.

Fun Fact: Der Name „Togetsu“ bedeutet so viel wie „Mondüberquerung“. Dieser Name geht auf ein Märchen zurück, in dem ein Kaiser auf einer Bootsparty fand, der Mond sähe so aus als überquere er dir Brücke.

Der Iwatayama Monkey Park

Iwatayama Monkey Park Kyoto Japan

Öffnungszeiten Iwatayama Monkey Park: 09 – 16 Uhr

Eintrittspreis Iwatayama Monkey Park: 550 Yen (ca. 4,50 €) 

Der Iwatayama Affenpark war definitiv eines der Highlights unserer Reise nach Kyoto. Für Tierliebhaber ist ein Besuch hier ein echtes Muss. Der Affenpark unterscheidet sich sehr von einem Zoo, denn hier laufen die Affen frei herum.

Auf der Spitze des Arashiyama Berges gelegen, ist diese Attraktion ein echtes Erlebnis. Du kannst dich frei bewegen und den Affen beim Spielen, Essen und Herumtollen zusehen. Wir waren total fasziniert, wie ähnlich uns diese gar menschlichen Wesen zu sein scheinen.

Wer mag darf diese interessanten Primaten sogar füttern. Das passiert jedoch nicht einfach so. Um die Tiere füttern zu dürfen, musst du dich selbst in einen Käfig begeben. Von hier kannst du deine Hand mit dem Futter hinausstrecken, so dass sich die Tiere bedienen können. Das Futter kannst du im Inneren „des Käfigs“ für kleines Geld kaufen.

Wir liebten die Idee, dass man sich selbst im Käfig befindet und sich die Affen trotzdem noch frei bewegen können. So sollten Zoos, unserer Meinung nach immer sein.

Nijo Castle

Nijo Castle in Kyoto, Eingang

Öffnungszeiten Nijo Castle: Je nach Saison 8/8.45 – 17/18 Uhr. Die aktuellen Öffnungszeiten findest du auf der Offiziellen Website hier

Eintrittspreis Nijo Castle: 620 Yen (ca. 5,20 €/$ 6)/ 1.030 Yen mit Ninomaru Palast (ca. 8,60 €/$ 9,80)

Die Nijo Burg ist das wohl beeindruckendste Schloss der Region. Nach seinem Bau 1601 war es einer der wichtigsten Vertreter der Edo-Perioden Architektur. Die Burg war einst Sitz der Tokugawa-Shokune, die Kyoto für mehr als 200 Jahre regierten.

Während das Standard Ticket nur das Grundstück hinter den Mauern miteinschließt, brauchst du das zweite Ticket, um ebenfalls das Innere des Ninomaru Palasts besichtigen zu können.

Im Inneren des Palastes kannst du traditionelle Japanische Architektur und wunderschöne Verzierungen entdecken. Während der Palast noch genutzt wurde, waren nur sehr hohe Besucher im Inneren des Palasts erlaubt. Besonders ein Blick ins Zentrum des Ninomaru blieb vielen Besuchern damals verwehrt.

Mit deinem Ticket hast du ebenfalls die Möglichkeit des wunderschönen Ninomaru-Garten, der den Palast umgibt, zu bewundern. Mit seinen mehr als 400 Kirchbäumen ist ein Besuch hier, besonders während der beliebten Kirschblütenzeit ein einzigartiges Erlebnis. Aber auch außerhalb der Kirschblütensaison ist der Garten wunderschön und eignet sich perfekt für einen Spaziergang.

Nishiki Market

Nishiki Market in Kyoto

Öffnungszeiten Nishiki Market: 8 – 18 Uhr

Wer in Kyoto frisches Essen und traditionelle Gerichte probieren möchte, ist auf dem Nishiki Market genau richtig. Hier gibt es alles, was das Japanische Herz begehrt. Auch bekannt als „Kyoto’s Kitchen“ gibt es hier über 100 Stände, an denen du die verschiedensten Spezialitäten kaufen kannst.

Ob frische Zutaten, Snacks, Sushi oder ganze Gerichte, hier findest du von jedem was. Der Markt ist bei Einheimischen und Besuchern zugleich sehr beliebt und daher immer gut besucht.

Gion & Potocho

Wie gestern bereits schon angekündigt, wollen wir auch unseren letzten Abend in der Stadt in diesem Bezirk Kyotos verbringen. Während du gestern schon entlang der Hanamikoji-Dori gelaufen bist, kannst du heute die kleineren Seitenstraßen entdecken.

Wer gestern also kein Glück hatte, eine echte Geisha zu erspähen, kann heute noch einmal sein Glück versuchen. Geh also in diesem Bereich Kyotos ein wenig spazieren und lass die traditionelle Atmosphäre auf dich wirken. Wenn du nach einer traditionellen Japanischen Erfahrung suchst und es dich nicht stört, ein wenig mehr Geld auszugeben, kannst du hier an einer traditionellen Tee-Zeremonie teilnehmen. In einen der Teehäuser und High-Class-Restaurants kannst du echte Geikos und Maikos (Geishas und ihre Lehrlinge) bei ihrer Arbeit beobachten.

Anschließend geht es in den benachbarten Bezirk Potocho. Dieser ist voll von großartigen Restaurants, in denen du dir schmackhafte Japanische Gerichte schmecken lassen kannst. Wir empfehlen dir Yakitori, falls du es noch nicht probiert hast. Dies sind gegrillte Fleischspieße nach Japanischer Art.





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