Airbnb in Barcelona – Warum das Vermieten von Zimmern an Touristen künftig illegal ist

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Ich liebe Airbnb. Für Reisende ist das Buchen eines Zimmers in einer Wohnung von Einheimischen eine großartige Möglichkeit, einen besseren Einblick in die Kultur eines Landes zu bekommen und Kontakt zu Einheimischen herzustellen. 

Die Gäste, die in einem Zimmer durch Airbnb in Barcelona untergebracht waren, kamen so an die besten Barcelona Insider-Tipps und konnten dadurch davor bewahrt werden, in einem der Touristenrestaurants in Las Ramblas zu landen oder andere der typischen Barcelona Anfängerfehler zu begehen.

Ab dem 26.08.2020 jedoch ist das Vermieten von Zimmern in Privatwohnungen an Touristen verboten. In diesem Artikel erfährst du warum diese neue Regelung nun in Kraft tritt.

Airbnb in Barcelona – Vermietung von Zimmern zu touristischen Zwecken ist nun illegal

Seit einigen Jahren bereits dürfen Wohnungen in Barcelona zu touristischen Zwecken nur noch mit gültiger Lizenz vermietet werden. Was das Ganze noch erschwert, ist dass bereits seit einiger Zeit keine neuen Touristenlizenzen mehr vergeben werden. Wer also eine neue Touristenlizenz erwerben möchte, muss darauf warten, dass ein anderer Anbieter seine Lizenz an ihn abgibt.

Ganz anders war es jedoch mit Zimmern in Privatunterkünften. Diese konnten bis heute, den 26.08.2020, auch ohne Lizenz, zu Touristischen Zwecken, vermietet werden. Voraussetzung war natürlich, dass man die Einnahmen versteuert.

Nun hat das Ajuntament de Barcelona jedoch diese Vermietung von Zimmern in Privathäusern zu touristischen Zwecken untersagt. Die Regelung gilt für mindestens ein Jahr.

Warum ist die Vermietung von Zimmern an Touristen denn nun illegal?

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Exakte Ausführungen über den Grund wurden leider noch nicht gemacht. Touristenzimmer in Privatunterkünften wurden lediglich als unfairer Wettbewerbung gegenüber den Hotels in Barcelona bezeichnet. Fakt ist, dass es in Barcelona über 9.000 bei Airbnb ausgeschriebene Unterkünfte gibt. Darunter ca. 3.000 Unterkünfte, bei denen es sich um um Touristenzimmern in Privathaushalten handelt. (Quelle: Airbnb)

Bei vielen davon handelt es sich jedoch um illegale Touristenunterkünfte. Denn in der Vergangenheit wurden von sowohl Ausländischen als auch lokalen Anbietern viele Wohnungen in Barcelona gekauft, um sie an Touristen zu vermieten. Nachdem solche Touristenwohnungen ohne gültige Lizenz jedoch als illegal deklariert wurden, versuchen viele Anbieter sie als Zimmer in Privatwohnungen zu tarnen, um weiterhin viel Geld mit ihren Touristenwohnungen zu verdienen.

Bislang gab es zum Thema Touristenzimmer in Privatwohnungen noch keine genauen Regelungen, so dass illegale Vermieter leichtes Spiel hatten. Nun soll das folgende Jahr genutzt werden, um Regelungen und neue Gesetze zum Thema zu schaffen.

Einwohner und Familien, die bis heute ihre Gästezimmer über Airbnb anboten, um mit Reisenden in Kontakt zu kommen oder sich ihre Wohnung durch stetig steigende Mieten in der Stadt weiter leisten zu können, haben nun keine andere Wahl als alle ihre Buchungen für die folgenden Monate zu stornieren.

Was bedeutet das neue Gesetz für mich als Reisender?

Falls du für deine Reise ein Touristenzimmer in einer Privatwohnung buchst, über Airbnb, Facebook oder andere Plattformen, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass dies illegal ist. Falls dein Anbieter während deines Aufenthaltes erwischt wird, kann es sein, dass du auf der Straße landest (auch wenn dies relativ unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich ist). Wahrscheinlicher ist, dass deine Buchung kurzfristig storniert wird und du dir eine andere Unterkunft suchen musst.

Besonders auf Facebook werden immer häufiger Privatwohnungen und Zimmer für Touristen angeboten. Sei dir daher darüber im Klaren, dass es viele Touristenfallen in Barcelona gibt. Wenn du also auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest du deine Unterkunft in Barcelona über seriöse Seiten, wie z.B. Booking.com buchen.

Bleibt es bei dem Gesetz?

Theoretisch ist das neue Gesetz erstmal für mindestens ein Jahr gültig. Bis dahin sollen Lösungen gefunden werden. Daher kann es durchaus dazu kommen, dass das Gesetz in einem Jahr verlängert wird, falls noch keine neue Lösung gefunden wurde.

Ebenfalls kann es passieren, dass in einem Jahr die Preise für Zimmer in Privathäusern aufgrund von geringerem Wettbewerb deutlich ansteigen werden. 

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Die AutorinVicki

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