Auswandern nach Spanien trotz Corona? – Das solltest du beachten

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Die Pandemie hat unser Leben seit Monaten im Griff. Weltweit gibt es wohl kaum jemanden, der von sich sagen würde, dass sein Leben in den letzten Monaten nicht irgendwie auf den Kopf gestellt wurde.

Was aber, wenn dies eigentlich das Jahr sein sollte, in dem du endlich deine Koffer packen wolltest, um nach Spanien zu ziehen?

In diesem Artikel findest du wichtige Punkte, die dir helfen eine Entscheidung zu fällen, ob du deine sieben Sachen jetzt packen solltest, um nach Spanien zu ziehen oder deine Pläne lieber doch auf später verschieben solltest. Wir geben dir wichtige Infos mit auf den Weg, an die du so vielleicht noch nicht gedacht hattest.

Nach Spanien Auswandern trotz Corona? – Ja oder nein?

Leider gibt es auf diese Frage keine konkrete Antwort. Es hängt vor allem von deinen persönlichen Umständen und Einschätzungen ab. Rein theoretisch ist ein Umzug im Moment jedoch möglich, da es zurzeit weder Einreisebeschränkungen noch einen kompletten Lockdown im Land gibt.

Anmerkung der Autorin: Bitte beachte, dass dieser Artikel keinerlei Empfehlungen ausspricht, darüber, wie sinnvoll ein Umzug zu dieser Zeit ist. Ich habe keinen medizinischen Hintergrund und kann daher keinerlei Aussagen darüber treffen, wie riskant ein Umzug zu diesem Zeitpunkt im medizinischen oder ethischen Sinne ist. Der Artikel gibt lediglich Fakten der derzeitigen Situation in Spanien wieder. Ich versuche den Artikel zu jedem Zeitpunkt aktuell zu halten. Erkundige dich aber unbedingt noch einmal kurzfristig bei offiziellen Quellen, wie dem Auswärtigen Amt.

Wie beeinflusst Corona das Leben in Spanien?

Auswandern nach Spanien, Frau mit Spanischer Flagge

Falls du den Nachrichten folgst, hast du bestimmt mitbekommen, dass die Pandemie Spanien stark getroffen hat. Neben möglichen kompletten Lockdowns, Teilschließungen und Reise- und Ausgangsbeschränkungen, gelten viele Teile Spaniens noch immer als Risikogebiet.

Es gibt so einige Einschränkungen im Privatleben der Einwohner. Hinzu kommen aber auch so einige Änderungen und Einschränkungen für neuankommende Einwanderer. Im Folgenden findest du zu diesem Thema eine Übersicht.

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Steigende Arbeitslosigkeit

Ein wichtiger Punkt, den du beachten solltest, ist die steigende Arbeitslosigkeit im Land. Zurzeit liegt die generelle Arbeitslosenquote in Spanien bei knapp 16 %. Viele Einwohner haben durch die Folgen der Pandemie ihre Arbeit verloren und suchen nun nach einem neuen Job.

Falls du nicht für eine konkrete Jobzusage oder Versetzung ins Land kommst, bzw. ortsunabhängig arbeiten kannst, solltest du dir gut überlegen, ob du dieses Risiko eingehen möchtest. In jedem Fall solltest du über genügend Ersparnisse und eine gute Krankenversicherung verfügen, wenn du dich dazu entscheiden solltest, trotz allem nach Spanien zu ziehen.

Noch steht nicht fest, wann die Jobaussichten wieder besser werden. Aus Erfahrungen der letzten Wirtschaftskrise weiß man jedoch, dass es sich durchaus ein paar Jahre hinziehen kann, bis die Krise beendet ist – und das, selbst wenn die Pandemie heute enden würde.

Geänderte Öffnungszeiten der einzelnen Ämter

Die Bürokratie Spaniens ist bereits unter regulären Umständen eine echte Hürde für Neuankömmlinge. Bis man alle Dokumente zusammen und sich überall angemeldet hat, können durchaus ein paar Wochen bis Monate vergehen.

Der Kampf mit dem Behördendschungel wird leider durch die Pandemie nur noch komplizierter. Viele Behörden haben geänderte Öffnungszeiten oder sogar komplett geschlossen. Einige Termine finden nur noch online statt. Auf andere Termine muss man zum Teil monatelang warten.

Wer jetzt nach Spanien zieht, sollte vor allem eines dabeihaben: eine große Prise Geduld. Wer keine Zeit hat, auf Termine zu warten, muss leider etwas tiefer in die Tasche greifen und eine Gestoría, einen Anwalt oder ein darauf spezialisiertes Unternehmen beauftragen.

Verschiebung einiger Tätigkeiten online

Wie im vorherigen Absatz schon erwähnt, können einige Prozesse, wie z. B. das Empadronamiento, in vielen Orten zurzeit nur noch Online absolviert werden. Das macht die Prozesse jedoch leider nicht einfacher. Besonders für diejenigen, die die Sprache noch nicht sprechen, kann die Online-Anmeldung zu Komplikationen führen.

Eingeschränkte Bewegung innerhalb des Landes

Viele Grenzen der verschiedenen Regionen Spaniens waren lange Zeit geschlossen. In einigen Regionen durfte man nicht einmal seine Stadt, bzw. seinen Landkreis verlassen (z. B. bei uns in Katalonien).

Das Hin- und Herreisen ohne Anwohnerausweis (Tarjeta Residencia) ist daher gar nicht immer einfach. Besonders für Leute, die mit dem Auto anreisen möchten, kann dies zu Problemen führen.

Mögliche Quarantäne bei Einreise & Ausreise

Die Quarantäne und Einreisebestimmungen zwischen Spanien und Deutschland ändern sich im Moment beinahe täglich. Daher ist es wichtig, sich jederzeit über aktuelle Bestimmungen und Regeländerungen zu informieren.

Einige Regionen Spaniens sind noch immer als Risikogebiet eingestuft. Das bedeutet, dass bei Wiedereinreise in Deutschland eine Quarantäne vorgeschrieben werden könnte. Das Hin- und Herreisen zwischen den beiden Ländern könnte sich daher zu bestimmten Zeitpunkten schwieriger erweisen.

Auch sind die Reisen häufig mit einem Risiko verbunden, sich oder seine Mitmenschen unterwegs oder daheim anzustecken.

Mögliches Einreiseverbot ohne Wohnsitz

In einigen Regionen Spaniens war die Einreise zu touristischen Zwecken lange Zeit nicht gestattet. Wer also die Region betreten möchte, sollte dazu in der Lage sein, einen Wohnsitz oder Arbeitsbestätigung (oder eine Bestätigung eines anderen wichtigen Grundes zur Einreise) vorweisen können.

Die Vorschriften und Regelungen können sich jederzeit ändern oder wieder verschärft werden.

Weniger Möglichkeiten neue Leute kennenzulernen

Besonders wer alleine ins Ausland zieht, möchte natürlich möglichst schnell Anschluss finden und neue Leute kennenlernen. Das gestaltet sich aber zurzeit so schwierig wie nie.

Während außerhalb von Pandemiezeiten in beliebten Auswanderergebieten regelmäßig Events für Einwanderer stattfanden, sind Gruppenansammlungen und Treffen zurzeit schwieriger. Bars könnten jederzeit wieder geschlossen werden und es könnte eine erneute nächtliche Ausgangssperre im Land geben.

Auch viele Kurse oder Hobbies finden während der Pandemie nur virtuell statt.

Ansteckungsrisiko

Ein weiterer wichtiger Punkt, den es zu beachten gibt, ist natürlich das Virus selbst. Besonders, wer mit dem Flugzeug oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, setzt sich jedes Mal dem Risiko aus, sich oder andere unterwegs anzustecken.

Daher ist es unverzichtbar vor Reiseantritt deine Krankenversicherung zu kontaktieren, um festzustellen, ob du versichert bist. Dies ist besonders wichtig, wenn du deinen Wohnsitz in Deutschland abmeldest. Es kann nämlich durchaus einige Wochen bis Monate dauern, bis du in Spanien bei der Krankenversicherung angemeldet bist.

Außerdem solltest du dich unbedingt an die gängigen Sicherheitsvorkehrungen halten, um dich und deine Mitmenschen zu schützen.

Auswandern nach Spanien während Corona – Was ist zu beachten?

Corona in Spanien, Masken, 1,5 Meter Abstand Schild

Es kommt zu Verzögerungen

Rechne mit Verzögerungen. Alles kann sich im Moment in die Länge ziehen. Von stornierten Flügen, über abgesagte Termine bis hin zu langen Wartezeiten bei Terminvergaben und Behördengängen.

Die Jobsuche gestaltet sich schwerer denn je

Während die Jobaussichten im Land auch vor der Pandemie schon nicht die besten waren, gestaltet sich die Jobsuche für viele im Land zurzeit schwieriger denn je.

Erkundige dich daher unbedingt vor deiner Umzugsentscheidung, ob Jobs in deinem Berufsfeld im Moment (oder generell) verfügbar sind und ob du die geforderten (Sprach-) Anforderungen erfüllst.

Krankenversicherung

Während du niemals dein Land, am besten nicht mal dein Bett, ohne eine gültige Krankenversicherung verlassen solltest, ist sie nun wichtiger denn je. Vergewissere dich unbedingt, dass deine Krankenversicherung dich zu jedem Zeitpunkt abdeckt, auch wenn du deinen Wohnsitz in Deutschland abmeldest.

Kündige deine Krankenversicherung erst, wenn du eine gültige Krankenversicherung in Spanien hast.

Genügend ausreichende finanzielle Mittel

In so einer undurchsichtigen und unvorhersehbaren Situation ist es umso wichtiger, dass du zu jedem Zeitpunkt über genügend finanzielle Mittel verfügst. Ich empfehle einen Puffer von mindestens 10-12 Monaten in der Hinterhand zu haben für den Fall der Fälle.

Falls du dir nicht sicher bist, ob deine finanziellen Mittel ausreichen, bleib lieber noch ein paar Monate länger in der Heimat und spare noch ein bisschen mehr an. Sicher ist sicher.

Das Hin- und Herreisen zwischen den Ländern gestaltet sich schwieriger

Ständig kommt es zu neuen Einreise- und Quarantänebestimmungen zwischen den beiden Ländern. Versuche daher deinen Umzug optimalerweise in einem Rutsch zu erledigen und nicht unnötig zwischen Deutschland/Österreich/der Schweiz und Spanien hin- und herzureisen.

Jederzeit können neue Regeländerungen oder Einreisebeschränkungen erfolgen

Was heute noch gilt, ist morgen vielleicht schon nicht mehr aktuell. Die Regelungen ändern sich zum Teil stündlich. Versuche daher immer auf dem neusten Stand zu bleiben. Aktuelle Informationen erhältst du beim Auswärtigen Amt, der Botschaft, oder in den Nachrichten.

Lokale Regelungen

Spanien wurde hart von dem Virus getroffen. Deswegen gibt es vereinzelt im Land sehr strikte Regelungen, um das Virus einzudämmen. Darunter fallen nächtliche Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht auf dem gesamten Festland, die jederzeit wieder aufgenommen werden könnten. Es ist wichtig, dir darüber bewusst zu sein, dass du dich an die aktuellen Regelungen im Land halten musst, auch wenn in deiner Heimat andere Regeln herrschen.


Würdest du das Risiko eingehen und zurzeit umziehen oder wartest du lieber noch? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!


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Die AutorinVicki

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