Die Vor- und Nachteile vom Leben in Spanien – 13 Auswanderer teilen ihre Erfahrungen

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Spielst du mit dem Gedanken deine Koffer zu packen und nach Spanien auszuwandern? Auf diesem Blog konntest du bereits so einiges über mein Leben unter der spanischen Sonne und allgemein zum Leben als Auswanderer erfahren.

Nun habe ich 12 weitere Auswanderer aus verschiedenen Teilen Spaniens interviewt, damit sie ihre Erfahrungen mit uns teilen. Auf diese Weise erfährst du nicht nur mehr über das Leben in Barcelona, sondern auch in weiteren beliebten Auswandererzielen in Spanien, wie z.B. Madrid, Mallorca, Sevilla und Valencia.

Leben in Spanien – Erfahrungen von Auswanderern

Ucman in Madrid

Ucman in Madrid Auswanderer

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Spanien ist das perfekte Land, wenn du Sonne, Meer und Sand magst. Ich werde auch Essen und wirklich nette Leute einwerfen, weil es wahr ist. Ich bin nach Spanien gezogen, um als digitaler Nomade zu arbeiten und dem Winter-Blues von London, wo ich sonst lebe, zu entfliehen.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Für drei Monate im Frühjahr war Madrid der perfekte Ort zum Leben und Arbeiten und mit so vielen Orten zum Erkunden. Ich habe die Stadt gewählt, weil ich ein paar Leute dort kenne und es ein großartiger Ort ist, um mit der notwendigen Infrastruktur zu arbeiten. Ich habe mich gegen einen Strandplatz entschieden, weil Madrid sehr gut verbunden ist und es sehr einfach war, von dort aus herum zu reisen.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Spanien ist ein atemberaubendes Land! Sie haben eine erstaunliche Schwulenszene in Madrid und Leute aus der ganzen Welt reisen nach Madrid, um sie zu erleben. Es ist sehr einfach, Freunde zu finden. Es ist auch ein günstiger Ort im Vergleich zu den meisten nord- und westeuropäischen Hauptstädten und habe ich erwähnt, wie großartig das Essen ist?

Wissenswertes: Madrid hat die meisten Restaurants, Cafés und Bars pro Kopf in Europa, und das älteste Restaurant der Welt befindet sich ebenfalls in Madrid.

Ich habe es auch sehr geliebt, durch Madrid zu reisen, besonders Tages- und Wochenendausflüge. Ich besuchte Salamanca, Toledo und Segovia als Tagesausflüge, Barcelona, Valencia und Mallorca als Wochenendausflüge. In meiner letzten Woche bin ich in Andalusien nach Granada, Cordoba, Málaga und Sevilla gereist.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Es war das Tempo des Lebens, das sehr unterschiedlich war. Ich war zwar schon ein paar Mal als Besucher da, aber als ich hier lebte, funktionierten die Dinge auf einer ganz anderen Ebene. Das Lebenstempo ist sehr ausgeglichen, du kannst das Leben genauso viel genießen, wie du arbeitest. Ein großartiges Mittagessen mit einem Glas Sangria in der Sonne im März ist ein perfekter Arbeitstag. Ich fand auch Spanier sehr hilfsbereit und nett, aber das wusste ich vorher.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Wenn du etwas über die Behörden erledigen musst, kann dies ziemlich frustrierend sein. Ich erinnere mich, dass ich meinen Führerschein notariell beglaubigen ließ, was einige Besuche erforderte. Ich habe kürzlich gehört, dass sie die Dinge digitaler machen, was laut meinen lokalen Freunden die Prozesse beschleunigt hat.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich habe in Madrid als digitaler Nomade gearbeitet. Während ich noch in London arbeitete, habe ich einige Nachforschungen angestellt und festgestellt, dass ich als EU-Bürger in Spanien leben und arbeiten kann, wenn es weniger als drei Monate dauert.

Also habe ich mein Zimmer in London untervermietet, meine Koffer gepackt und bin nach Madrid gefahren. Da Großbritannien damals in der EU war, waren keine Unterlagen erforderlich, und ich habe meine Steuern immer noch in Großbritannien eingereicht.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Ja und nein! Anfangs habe ich online und über Facebook gesucht, aber da ich kein Spanisch konnte, war es ein bisschen schwierig. Ich habe einige lokale Freunde gefragt und sie haben mir zwei Websites empfohlen.

Idealista und Fotocasa. Auf Idealista fand ich das Zimmer in der Nähe von Chueca und Fotocasa, während es eine Mietoption bietet, die eher für Käufer geeignet ist. Am Ende teilte ich eine Wohnung mit einem sehr netten peruanischen Mädchen und nach 6 Besichtigungen war es nicht so schwer, wie es in London sein könnte. Ich war positiv überrascht.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Da ich damals EU-Bürger war, brauchte ich keine NIE oder TIE, um weniger als 3 Monate in Spanien zu leben und zu arbeiten. 

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Spanier sind die freundlichsten Menschen in Europa und ich verstehe mich sehr gut mit ihnen. Da ich vor meinem Umzug bereits ein paar Freunde hatte, war es wirklich einfach, Freunde zu finden. Ich habe auch viele Südamerikaner getroffen, mit denen man wunderbar rumhängen kann.

Bars sind eine großartige Möglichkeit, Leute kennenzulernen. Grindr hat mir auch geholfen, mit Einheimischen in Kontakt zu treten. Ich bin mit einigen Leuten in Kontakt und einige von ihnen haben mir wirklich geholfen, meine Reisen nach Brasilien, Argentinien und Chile zu planen.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Ich denke, das Wichtigste am Leben in Spanien ist der Kulturschock. Obwohl die Menschen anfangs nicht „fleißig“ oder „engagiert“ zu arbeiten scheinen, sind sie sehr konzentriert und hochproduktiv. Spanier arbeiten, um zu leben, nicht um zu arbeiten. Sei unvoreingenommen und recherchiere etwas, bevor du losfährst, und alles wird gut.

Ucman von Brown Boy Travels

Paulina in Spanien

Paulina in Spanien Auswandererin

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich komme ursprünglich aus Luxemburg und bin für meinen Master nach Spanien gezogen. Während meines Studiums verliebte ich mich in meinen Freund und beschloss, nach Spanien zu ziehen. Vor meinem Studium habe ich zwei Sommer in Spanien als Au-Pair gearbeitet.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Als Au-Pair habe ich in Murcia und Saragossa gearbeitet. Zaragoza, weil die Agentur dies für mich entschieden hatte und ich in Murcia eine spanische Familie aus Luxemburg kannte, die nach einem Aupair suchte.

Für mein Studium lebte ich in Malaga. Meinen ersten Job habe ich in Barcelona bekommen. Dann wurde ich befördert und zog nach Madrid. Als mein Vertrag endete, fand ich einen neuen Job in Sevilla. Ich musste 6 Monate in Sevilla bleiben, bevor ich nach Madrid zurückkehrte. Als ich mich entschied, Madrid zu verlassen, fand ich auf Teneriffa einen anderen Job im Tourismussektor.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Das Wetter, das Essen und dass man nach der Arbeit noch ausgehen kann. Die Leute sind freundlich und es gibt immer etwas zu Lachen. Ich liebe den sozialen Aspekt hier.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Ihre Professionalität im Tourismussektor. Ich kam mit der falschen Idee, dass es eher eine „laisser faire“ Haltung geben würde. Der spanische Tourismussektor ist einer der am besten vorbereiteten der Welt. Wir haben dank hochqualifizierter und schneller Fachleute, die alles für ihre Kunden tun, massive Events ins Leben gerufen.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Es wird meistens davon ausgegangen, dass du endlose zusätzliche Stunden kostenlos verbringst. Es gibt so einen unausgesprochenen Wettbewerb von „wer bleibt länger im Büro“, den ich hasste! Es ist auf jeden Fall möglich deine Arbeit, während der Bürostunden zu erledigen, wenn du es möchtest.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Zuerst war ich Au-pair, dann Student, dann Praktikant, dann Account Manager als Angestellter und schließlich arbeitete ich im Rahmen eines luxemburgischen Vertrags auf Teneriffa. Ich könnte jetzt weiter ins Detail gehen, aber dafür würde fast ein ganzes Buch brauchen.

Um ein Au-pair zu werden, nutzte ich zuerst eine Agentur. Sie schlugen mehrere Familien vor und ich konnte auswählen. Es war wirklich einfach. Das zweite Mal kannte ich die Familie bereits und es war noch einfacher. Heutzutage gibt es viele Facebook-Gruppen, in denen du Familien und Paare erreichen kannst.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Nein.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Als Au-pair benötigte ich keine NIE. Als ich eine für meinen Arbeitsvertrag als Account Manager im Eventbereich brauchte, fand ich den Prozess ziemlich einfach. Ich habe meine NIE in Madrid bekommen.

Es ist sehr wichtig, dass du die Behörden benachrichtigst, wenn du Adressen änderst. Ich habe eine Rechnung von 2000 € wegen verspäteter Steuern erhalten – nur weil sie meine Steuererklärungen immer noch an die alte Adresse geschickt haben. Obwohl ich mich an meinem neuen Ort angemeldet hatte. Es war eine echte Katastrophe!

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Es war einfacher, Auswanderer-Freunde zu finden. Dank meines Partners habe ich aber auch mit vielen Spaniern Kontakt aufgenommen. Ich habe es geliebt, mich Volleyballgruppen oder MeetUps anzuschließen, um neue Leute kennenzulernen.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Am Anfang könnte es überwältigend sein, soziale Kontakte herzustellen. Aber gib nicht auf. Je nachdem, wo du dich befindest, kann es Monate dauern, bis du von Spaniern als Freund angesehen wirst.

Paulina von Visit Southern Spain

Marion auf Gran Canaria

Playa Maspalomas in Gran Canaria, Sanddüne
Playa Maspalomas auf Gran Canaria

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Weil ich die Herzlichkeit der Menschen hier liebe, und sie trotz aller Schwierigkeiten immer ein Lächeln im Gesicht haben und alles möglich machen, um zu helfen, wenn man sie darum bittet.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Für Playa del Ingles auf Gran Canaria, weil ich mich in meinem ersten Urlaub 1982 in diesen Ort so verliebt habe, dass ich gleich hier geblieben bin, aber nach 2 Jahren aus familiären Gründen wieder zurück nach Deutschland musste ( das war der allergrößte Fehler in meinem Leben ).

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Weit weg zu sein von den Problemen in Deutschland und natürlich das Wetter und die Leichtigkeit wie die Canarios hier leben.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Gar nichts, ich beschäftige mich mit Playa und der Insel seit 39 Jahren und kenne den Ort sehr genau.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Dass der Krankenwagen gerne mal eine halbe Stunde braucht, um zu kommen und die Policia auch mal gar nicht, weil eben im Moment kein Auto zur Verfügung steht.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen? 

Ich suche Arbeit aber Dank Corona ist das im Moment mehr als aussichtslos.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Wohnung war easy. Habe schon in Deutschland alle Makler kontaktiert, und im Oktober hier vor Ort den Mietvertrag gemacht. Mein Vermieter war so nett und hat sie mir freigehalten und Miete brauchte ich dann erst ab Januar bezahlen.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

NIE war auch sehr einfach. Man braucht nur viel Geduld, einen spanischen Mietvertrag über mindestens 1 Jahr, natürlich einen Ausweis und eine spanische Mobilnummer (kann auch die vom spanischen Nachbar sein.)

Ich war morgens um 7 Uhr vor der Policia und um 9 Uhr war ich dran. Es wurden alle Unterlagen geprüft, dann musste ich zur Bank und ca. 10 € bezahlen, mit der Quittung wieder zurück wieder eine Stunde warten und dann bekommt man die NIE.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden? 

Einleben brauchte ich mich nicht, ich bin hier einfach zu Hause. In Deutschland hat es sich für mich immer so angefühlt im falschen Land geboren zu sein. Bekannte findet man schnell, FREUNDE eher weniger. “ Die Dich heute Freunde nennen, reden morgen über Dich…“ also Vorsicht was man wem erzählt.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Mach es einfach, wenn es sich richtig anfühlt. Ich bin 59 Jahre alt und bin so froh, dass ich es endlich geschafft habe. Wartet nicht so lange, sonst verpasst ihr das wichtigste: Euer Leben!!!

Marcus auf Mallorca

Cala de Llombards in Mallorca, weißer Sand und türkises Wasser
Cala de Llombards auf Mallorca

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Haben vor unserer Auswanderung schon 4-5 mal im Jahr auf Mallorca Urlaub gemacht und auch schon einheimische Freunde gehabt. Daher haben wir in Deutschland alles verkauft und einen Neustart auf Mallorca gewagt. In Deutschland hatten wir zu 99% alles erreicht und wir brauchten eine neue Herausforderung.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Santanyi/Mallorca, weil wir dort aus vielen Urlauben schon viele Leute kannten.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Das schöne Wetter und die Entspanntheit der Leute.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Nichts. Durch viele Urlaube und viele Leute, die wir kennen gelernt haben, konnten wir alles im Vorfeld schon gut einschätzen.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Unendlich langsame Behördengänge.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Selbstständig und Geschäftsführer Eventagentur, Fincahotel und Firma für Innenausbau.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Nein, haben schon vor der Auswanderung unser Traumhaus gefunden auf Mallorca.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Ohne Probleme, da wir die NIE schon vor Auswanderung beim spanischen Konsulat in Düsseldorf beantragt und 6 Wochen vor Auswanderung bekommen haben.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Nein, hatten ja schon viele Freunde, spanische und auch deutschsprachige.

Wenn du jemandem, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Immer ein finanzielles Polster einkalkulieren für mindestens ein Jahr. Die Sprache schon vor Auswanderung lernen. Sich drauf einstellen, dass in Spanien alles langsamer läuft und man sicherlich mehr Stunden pro Tag und Woche arbeiten muss wie in Deutschland wenn man dauerhaft Erfolg haben möchte.

Izzy und Phil in Marina Alta (Valencia)

Izzy und Phil in Valencia

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich bin Britin und mein Mann hat eine Doppelte Staatsbürgerschaft zwischen Großbritannien und Irland. Wir wollten nach dem Brexit nicht mehr in Großbritannien leben.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Wir hatten Monate mit Roadtrips in Spanien verbracht und waren von den Landschaften und den Bergen begeistert. Wir haben die Marina Alta in Comunidad Valenciana wegen ihrer Schönheit ausgewählt und lieben die Tatsache, dass sie abseits der Touristenpfade liegt, aber nur eine Stunde von der Küste entfernt.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Off-Grid zu sein bedeutet minimale Rechnungen… und unsere atemberaubende Aussicht auf die Berge!

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Dass es im Winter in den Bergen richtig kalt wird. Wir haben an den meisten Tagen im Dezember und Januar sogar Frost.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Das Essen! Wir vermissen den einfachen Zugang zu internationalen Nahrungsmitteln sowohl in Restaurants als auch in Supermärkten.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Wir betreiben einen Reiseblog und reisen sechs bis acht Monate im Jahr in unserem Wohnmobil in Europa. Wir arbeiten unterwegs und von zu Hause aus, wenn wir dort sind. Da wir nicht länger als 180 Tage im Jahr in Spanien leben, sind wir keine Einwohner, haben aber eine NIE, damit wir Dinge kaufen und ein spanisches Bankkonto haben können.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Wir haben unser Haus bei eBay entdeckt und privat gekauft. Wir haben uns sofort verliebt, als wir es gesehen haben!

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Dies war komplizierter als erwartet und am Ende haben wir aufgrund fehlender Online-Termine einen Anwalt beauftragt, die nie für uns zu beantragen.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Wir hatten großes Glück… wir haben in unserem Dorf ein Paar getroffen, das ein paar Jahre in Großbritannien gelebt hat. Sie sprechen daher also Englisch und verstehen unsere Bräuche. Es gibt auch ein paar andere Auswanderer-Paare in der Nähe, mit denen wir uns angefreundet haben. Wir sind hier sogar häufiger bei sozialen Treffen als Zuhause in Großbritannien.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Informationen, Informationen und noch mehr Informationen. Spanien ist ein komplexes Land mit sehr unterschiedlichen Bräuchen und Traditionen. 

Izzy und Phil von the Gap Decaders

Sabine in Madrid

Madrid, Spanien, Auswandern nach Madrid

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich habe für ein großes Stahlunternehmen in Belgien gearbeitet (wo ich ursprünglich herkomme), als mir eine neue Stelle bei derselben Firma in ihrem Büro in Madrid angeboten wurde.

Abgesehen von den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, die ich hatte, wurde mir auch der Job angeboten, weil ich während meines Studiums ein Semester in Spanien verbracht hatte und daher Vorkenntnisse in Sprache und Kultur hatte, die meine Integration so viel reibungsloser und schneller machen würden.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Der spanische Hauptsitz des Unternehmens befand sich in Madrid, daher zog ich zunächst mit einem Vertrag über 3 Jahre dorthin, der später um weitere 3 Jahre verlängert wurde. Ich habe von 2002 bis 2008 in Madrid gelebt. Ich habe es geliebt, in Madrid zu leben.

Obwohl es eine große Stadt ist, hat sie immer noch eine dörfliche Mentalität, aber mit dem Zusatz, dass es tatsächlich viele interessante Dinge zu tun gibt. Darüber hinaus hat die Umgebung von Madrid viel zu bieten. Um der Stadt zu entkommen, hast du innerhalb eines Kreises von 100 km Berge zum Wandern oder Skifahren (im Winter) und es gibt viele interessante spanische Sehenswürdigkeiten wie Toledo, el Escorial, Segovia und Avila.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Die spanische Lebensweise fühlte sich für mich wie eine Heimkehr an. Es gab viel weniger Stress als in Belgien, ein viel weniger „strukturiertes“ Leben. Es war so einfach, neue Leute kennenzulernen und es gab immer etwas zu tun. Viele sonnige Tage machen die Menschen im Allgemeinen freundlicher, bunter und entspannter.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Leben in Spanien, also hat mich nichts so überrascht.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Die Spanier leben viel mehr draußen als drinnen. Hier trifft man normalerweise seine Freunde und Bekannten, insbesondere in großen Städten wie Madrid. Ich hatte manchmal das Gefühl, immer ausgehen zu müssen, um Freunde zu treffen, was manchmal schwierig mit meinem Job zu kombinieren war. Ich vermisste die Gemütlichkeit, nur ein paar Freunde zu Hause zu treffen, anstatt mit großen Gruppen in einer Bar.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich wurde von der Firma, für die ich in Belgien arbeitete, als Expat geschickt, daher hatte ich glücklicherweise die Unterstützung anderer Expats in derselben Firma, wenn es um Dinge wie den lokalen Papierkram ging.

Da es vor dem digitalen Zeitalter war, war noch einiges an Papierkram erforderlich, nur um ein Bankkonto zu eröffnen. Ich glaube, es hat ungefähr 1 Jahr gedauert, bis ich alles erledigt hatte.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Madrid ist im Hinblick auf das Durchschnittsgehalt ein sehr teurer Ort zum Leben. Da ich jedoch mit einem Expat-Vertrag dorthin geschickt wurde, war eine Wohnentschädigung enthalten, die mir half, einen schönen Ort in der Nähe meiner Arbeit und des Stadtzentrums zu finden. Ich brauchte noch ein paar Wochen und die Hilfe eines Immobilienmaklers, um eine geeignete Wohnung zum Wohnen zu finden.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Ich begann mit dem Prozess, um meine NIE zu bekommen, als ich offiziell nach Madrid zog, obwohl ich bereits einige Monate zuvor dort gearbeitet hatte. Was ich nicht wusste war, dass es 5 Monate dauern würde, bis ich einen ersten Termin für meine NIE bekomme. Fast ein halbes Jahr nach meinem offiziellen Umzug nach Madrid erhielt ich schließlich meine Residencia-Karte.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Madrid ist eine sehr soziale Stadt, daher ist es sehr einfach, dort neue Leute kennenzulernen. Meine ersten Freunde waren natürlich einige meiner Kollegen, aber ich traf bald immer mehr Leute, sowohl andere Auswanderer als auch einheimische Spanier.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Versuche, so weit wie möglich in den spanischen Lebensstil zu integrieren, um akzeptiert zu werden. Versuche nicht, deine eigene Kultur nach Spanien zu bringen, sondern sei offen für dein neues Land. Spanier lieben es, wenn Auswanderer versuchen, sich zu integrieren, wenn sie wirklich Interesse an der spanischen Sprache und der lokalen Kultur zeigen.

Sabine von The Travelling Chilli

Stuart in Santander

Stuart in Santander Auswanderer

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich bin vor Jahren von dem Vereinten Königreich nach Spanien ausgewandert, um Englisch zu unterrichten.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Die meiste Zeit in Spanien habe ich in Santander im Norden des Landes verbracht, zunächst weil mir dort ein Job angeboten wurde.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Ich liebe es wirklich, wie gesellig die Menschen in Spanien sind. Einfache Dinge wie Nachbarn, die sich mit einem vorübergehenden Hallo begrüßen, auch wenn sie sich nicht kennen.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Spanien ist so ein kulturell vielfältiges Land. Jede Region hat ihre eigenen Gerichte, Feste, Tänze und manchmal auch ihre eigene Sprache.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Der Umgang mit jeder Art von bürokratischem Beamten in Spanien kann ein echter Albtraum sein. Der Erfolg hängt stark von der Stimmung der Person ab, mit der du an diesem Tag zu tun hast.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich arbeite als TEFL-Lehrer (Teaching English as a foreign Language) und war an einer High School, einer Akademie und zuletzt in einem Wohnheimkurs für Studenten beschäftigt.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Es kann frustrierend sein, etwas zum Mieten zu finden, aber es gibt mehrere nützliche Websites wie Idealista, Fotocasa, Milanuncios und Piso Compartido.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Ich brauchte eine NIE, um in Spanien zu arbeiten, die ich mit Hilfe meines Arbeitgebers erhielt. Ich musste das lokale Regierungsbüro besuchen und eine Reihe von Formularen ausfüllen, bevor ich eine Woche später meine NIE-Karte erhielt. Es ist ein weiterer Teil der spanischen Bürokratie, in dem ich möglicherweise am ersten Tag meine Karte hätte bekommen können, aber stattdessen in der folgenden Woche wiederkommen musste.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Es war schwierig, in ein neues Land zu ziehen, ohne jemanden zu kennen, und im Norden ist es normalerweise noch schwieriger, neue Freunde zu finden. In meinem ersten Job führte mich eine Lehrerin mit ihrem Mann durch die Gegend.

Seitdem habe ich andere Lehrer (die auch Expats sind) zusammen mit mehreren Einheimischen durch Sprachaustausch und ähnliche gesellschaftliche Veranstaltungen getroffen.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Ein „Menü del Día“ ist eine günstige Möglichkeit, um zur Mittagszeit den Magen zu füllen. Im Allgemeinen haben Restaurants, die nur wenige Gerichte zur Auswahl haben, meist eine bessere Qualität.

Stuart von Just Travelling Through

Mario auf Mallorca

Palma de Mallorca Skyline

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Drei Gründe: die mallorquinische Lebensart, die klimatischen Verhältnisse, das Meer

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Die ersten vier Jahre lebte ich auf einer großen Finca in der Inselmitte. Ausschlaggebend hierfür waren die Ruhe und Abgeschiedenheit. Seit vier Jahren wohne ich in Palma und genieße das städtische Flair, auch wenn ich abseits des Massentrubels lebe.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Ich liebe es, hier keinerlei Stress zu haben. Das Leben ist entschleunigt, ich kann es in vollen Zügen genießen.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Am meisten überrascht hat mich, dass die mallorquinische Sprache besonders auf dem Land eine so extrem große Rolle spielt und manche Kindergartenkinder nicht einmal Spanisch verstehen.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Manche deutschen Urlauber, die denken, sie waren in Spanien und kennen Essen, Kultur, Land und Leute, obwohl sie nur zwei Wochen im All-inclusive-Hotel waren – ohne es abgesehen vom Flughafentransfer überhaupt verlassen zu haben, können mich zwar nicht wirklich „stören“, aber ich muss doch sehr über sie schmunzeln!

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich habe mir meine Arbeit mitgebracht, bin Blogger und habe dafür auf der Insel meine eigene SL (spanische GmbH).

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Nein, das war ziemlich einfach in dem Preissegment, in dem ich gesucht habe. Ich habe zwei Wochen lang gesucht und dann gleich eine Zusage bei meinem Wunschobjekt bekommen – fünfzehn Minuten nach der Besichtigung.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Solche Dinge lasse ich eine Gestoria für mich erledigen, das war also ein Kinderspiel.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Neue Bekanntschaften zu schließen war nicht schwierig, da ich sehr offen bin und auch gern tauche, wo ich viele Menschen kennengelernt habe, Residenten, Touristen, Einheimische. Abgesehen davon kannte ich aus meinem beruflichen Umfeld bereits einige Leute, die hier auf der Insel wohnen.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Der beste Tipp: lernt Spanisch, wenn Ihr einen Umzug auf die Insel bzw. nach Spanien ins Auge fasst! Gerade auf dem Land wird oft ein sehr marginales Englisch gesprochen, von deutsch ganz zu schweigen. Ansonsten legt ein paar deutsche Macken ab und lasst mal „Fünfe gerade sein“ und genießt einfach das Leben!

Justine in Barcelona

Park Güell, Barcelona, Katalonien, Gaudi, Barcelona im Winter

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich bin US-amerikanischer Staatsbürgerin aus Kalifornien und habe mich zuerst in Sevilla verliebt, als ich dort im Alter von 20 Jahren studierte. Dort habe ich meinen damaligen Freund, jetzt Ehemann, kennengelernt, der von dort stammt.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Ich wollte immer in Barcelona leben, um eine unendliche Auswahl an kulturellen Aktivitäten, architektonischer Schönheit und warmem Wetter zu erleben. Zufälligerweise hat mein Mann hier einen Job gefunden, deshalb lebe ich seit 2008 hier.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Anders als in den USA habe ich das Gefühl, dass die Leute nicht zu materialistisch sind. Ich mag auch die Art und Weise, wie Kinder hier erzogen werden: Sie werden ermutigt, oft Kontakte zu knüpfen, und Schulen spielen eine starke Rolle in der Gemeinde.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Die kulturellen Unterschiede zwischen verschiedenen Regionen. Die Familie meines Mannes stammt aus Andalusien, wo die Menschen eine entspannte Haltung haben und sehr festlich sind. Als ich nach Barcelona zog, stellte ich fest, dass die Katalanen ernster, aber progressiver sind.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Der bürokratische Papierkram und die Bürokratie bei der Erlangung des Wohnsitzes. Das lange Anstehen für das Erhalten eines Termins ist frustrierend. Dies gilt auch für andere behördliche Verfahren!

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich bin jetzt freiberufliche Schriftstellerin, aber ich war auch als Englischlehrerin tätig. Als Englischlehrerin ging ich mit meinem Lebenslauf bei Sprachakademien von Tür zu Tür. Für das freiberufliche Schreiben finde ich die meisten Schreibjobs über meine lokalen Kontakte oder Unternehmen finden mich über meinen Blog.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Ja. Als mein Mann und ich nach einer Mietwohnung suchten, schämten sich viele Eigentümer und Agenturen nicht, uns eine schmutzige Wohnung zu zeigen. Außerdem verlangen sie vor der Anmietung eine unverschämt hohe Anzahlung.

Wir haben schließlich unsere eigene Wohnung gekauft, aber es dauerte ungefähr ein Jahr, bis wir genug überteuerte und hässliche Wohnungen gesehen hatten, die nicht wie auf dem Foto aussahen.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Mein Mann ist spanischer Staatsbürger, daher konnte ich einen NIE (Familiar Ciudadano de la Union) erhalten. Der Prozess war lang und qualvoll, weil wir in den USA geheiratet hatten und unsere Ehe dort nicht zuerst registriert haben. Wenn du im Ausland heiratest, solltest du dies unbedingt beim Spanischen Konsulat anmelden.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Ja. Da ich schwanger war, als ich in Barcelona ankam, wollte ich andere Mütter treffen. Im Jahr 2008 habe ich Meetup und eine Google-Gruppe von Müttern dazu verwendet. Schließlich habe ich Freunde durch Arbeit oder durch andere Freunde gefunden. Heutzutage ist es einfach, Eltern in Facebook-Gruppen zu treffen. Heute habe ich eine Mischung aus Einheimischen und Auswanderer-Freunden.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Versuche Spanisch zu lernen, um die einzigartigen Bräuche Spaniens zu integrieren und zu erleben. Du kannst wahrscheinlich auskommen, ohne es sprechen, aber das würde das Kennenlernen der reichen Kultur beeinträchtigen.

Justine von Latitude 41

Linn in Mijas (Andalusien)

Linn in Mijas, Andalusien

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich komme ursprünglich aus Norwegen und habe nach Arbeit in Spanien gesucht, da ich angefangen hatte, einen meiner Freunde aus Sevilla zu daten. Ich hatte zuvor in Sevilla studiert und gelebt und dort Freunde gefunden und wusste, dass Spanien ein Land ist, in dem ich gerne wieder leben würde.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Mijas, weil ich dort Arbeit in einem stabilen norwegischen Unternehmen gefunden habe, in dem ich noch weiter aufsteigen könnte. Ich wollte nach Andalusien und die Gegend um Malaga hat viele skandinavische Beschäftigungsmöglichkeiten, die es einfacher machten.

Der spanische Arbeitsmarkt ist nicht sehr stabil, es ist schwierig, einen Job zu finden, der genug bezahlt, um die Rechnungen zu bezahlen, und es passiert häufiger, dass sie dich entlassen, wenn sie dich nicht mehr brauchen. Ich liebe auch die Tatsache, dass Mijas sowohl Strand als auch Berge bietet.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Ich mag die Kultur, die Sprache und natürlich das Wetter!

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Nachdem ich zuvor in Sevilla gelebt hatte, einer wirklich traditionellen andalusischen Stadt, in der die Einheimischen gerne Spanisch mit dir sprechen, war es ein großer Schock, an die Costa del Sol zu kommen, wo die Preise höher waren und die Leute Englisch mit mir sprachen, obwohl ich fließend Spanisch spreche. Ich habe den Tourismus hier wirklich bemerkt.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Die extreme Bürokratie! Sie arbeiten immer noch mit allem an Papieren, Briefmarken, Büros und langen Warteschlangen, anstatt die Dinge online zu bearbeiten. Es macht viele Dinge komplizierter, wenn du hier lebst.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich arbeite in einem Unternehmen, das mir geholfen hat, alles zu beschaffen, was ich brauchte, um mit der Arbeit zu beginnen, wie NIE, Gesundheitskarte usw., damit ich arbeiten konnte. Ansonsten ist dies ein langer Prozess, bei dem viele Büros besucht werden müssen und in vielen langen Warteschlangen gestanden werden muss.

Ich habe dieses Jahr angefangen, als Autónomo (Selbstständige) zu arbeiten, und ich habe Hilfe von einer Agentur bekommen. Sie sagten mir, in welchem Büro ich einen Termin buchen sollte, damit ich ihnen eine Nummer geben konnte, und sie kümmerten sich um den Rest. Gegen eine geringe Gebühr zahlen sie alle 3 Monate meine Steuern.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Ich fand es ziemlich einfach, als ich hierhergezogen bin und lebe seit 6 Jahren im selben Haus. Aber mit dem Tourismus und Airbnb, die die Küste übernehmen, sind die Preise im Laufe der Jahre stark gestiegen und es ist ziemlich schwierig, hier eine Wohnung zu finden, verglichen mit dem Zeitpunkt, als ich hierhergezogen bin. Besonders in den Sommermonaten.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Wie oben erwähnt, hat meine Firma dabei geholfen. Sie buchten den Termin bei der Polizeistation und gaben mir das richtige Formular zum Ausfüllen. Ich habe die Karte direkt im Büro bekommen.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Hier in Mijas habe ich hauptsächlich Leute kennengelernt, mit denen ich zusammenarbeite, hauptsächlich Norweger und Schweden. Aber ich habe auch nicht wirklich versucht, Leute zu treffen. Und es gibt viele Auswanderer an der Küste. Als ich dagegen in Sevilla lebte, habe ich hauptsächlich einheimische Freunde gefunden. Sie sind gute Freunde, die ich immer noch regelmäßig sehe, da sie nur 2,5 Stunden entfernt wohnen.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Bemühe dich sich, die Sprache zu lernen, dich zu integrieren und mit dem Strom zu schwimmen. Besonders in Andalusien ist Mañana, Mañana Realität. Und genieße! Spanien ist ein erstaunliches Land zum Leben.

Linn von Brainy Backpackers

Becki in Sevilla

Becki in Seville, Auswanderin

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich bin im Rahmen eines Erasmus-Praktikums nach Spanien gezogen. Während des ersten Lockdowns in Großbritannien habe ich meinen Job verloren, so dass ich viel Zeit gewonnen habe. Eine Sache, die ich schon lange machen wollte, war ein TEFL-Kurs, also nutzte ich meine Zeit, um diesen zu absolvieren.

Nachdem ich mein Zertifikat erhalten hatte, suchte ich nach Online-Unterricht und fand eine Gelegenheit, nach Spanien zu ziehen, um mich in einer Sprachschule niederzulassen und meine Ausbildung fortzusetzen.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Für das Praktikum hatten wir die Wahl zwischen zwei Standorten; Lissabon und Sevilla. Beide Städte sind gleichermaßen erstaunlich, aber ich habe mich für Sevilla entschieden, weil ich Spanisch lernen wollte.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Ich liebe es so sehr, in Sevilla zu leben. Ein großes Plus ist das Wetter. Selbst Mitte November kann ich in einem kleinen Riemchenoberteil herumlaufen. Sevilla ist eine visuell atemberaubende Stadt, daher habe ich es wirklich genossen, die Zeit damit zu verbringen, die Stadt tiefer zu erforschen und Gebiete zu erkunden, die ich als Tourist verpasst hätte.

Es ist hier auch ein viel entspannterer Lebensstil. Im Moment fehlt mir nicht viel von meinem britischen Leben.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Ich habe wirklich Probleme damit, die Sprache zu lernen. Mir wurde gesagt, dass das Spanisch aus Sevilla eines der am schwersten zu erlernenden ist, da hier viel schneller und das Ende von Wörtern oft nicht ausgesprochen wird. Ich werde es irgendwann schaffen, aber die Fortschritte beim Erlernen des Jargons gehen viel langsamer voran, als ich gedacht hatte.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Es gibt nichts, was ich als solches nicht mag, aber eine meiner Frustrationen ist, dass die Spanier das Konzept des Vegetarismus einfach nicht verstehen. Daher kann es schwierig sein, etwas auf dem typisch spanischen Tapas-Menü zu finden (es sei denn, du möchtest von Patatas Bravas leben!).

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Derzeit arbeite ich als Englischlehrer und Assistent. Das Praktikum endet bald, daher beginne ich gerade mit der Arbeitssuche in einer örtlichen Schule. Es gibt viele Sprachschulen in der Stadt, daher bin ich zuversichtlich, dass ich bald etwas finden werde. Wenn nicht, werde ich einige Online-Arbeiten aufnehmen, um mich über Wasser zu halten, bis ich hier draußen etwas Beständigeres finde.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Wir hatten unsere Unterkunft für die Dauer des Praktikums zur Verfügung gestellt. Wenn das Praktikum endet, werde ich jedoch nach einem Zimmer zur Miete suchen. Ich bin Teil einer Auswanderer-Facebook-Gruppe und es gibt so viele Anzeigen für Zimmer, die gemietet werden können. Es ist sehr einfach, eine Unterkunft in Sevilla zu finden.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Dies war in den letzten Wochen der Fluch meines Lebens. Ich fange gerade erst an, meinen Wohnsitz zu bekommen. Es gibt so viele widersprüchliche Informationen online. Die Formulare sind auch alle auf Spanisch und alles, was wir als Dokumente liefern, muss auf Spanisch übersetzt werden, daher habe ich gerade eine schöne lange To-Do-Liste. Ich habe auch den zusätzlichen Druck des Brexits, dies zu berücksichtigen.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Ich fand es so einfach, rauszukommen und Leute zu treffen. In Großbritannien tanze ich viel (Salsa, Swing, Jive). Dies sind immer großartige Möglichkeiten, um Leute kennenzulernen. Obwohl es aufgrund der derzeitigen Situation etwas eingeschränkt war, konnte ich raus und Gleichgesinnte treffen. Es gibt auch die Auswanderer-Facebook-Gruppe, also habe ich dort einige großartige Leute getroffen, mit denen wir mit dem Fahrrad, Kajak und zum Essen gefahren sind.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Wenn du aus einem Land in Zentraleuropa kommst, erwarte hier nichts Effizientes. Ich habe ein paar Wochen gebraucht, um zu lernen, langsamer zu werden. Nichts in Spanien ist schnell, selbst die Bestellung eines Kaffees oder Bieres kann ewig dauern.

In Großbritannien bin ich es auch gewohnt, dass Supermärkte rund um die Uhr und sonntags geöffnet sind. An dieser Front ist es immer noch ziemlich traditionell, wo die Geschäfte nachmittags wegen Siesta schließen, viele auch sonntags.   

Becki von Meet me in Departures

Jeremy in Sevilla

Jeremy in Sevilla, Auswanderer

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich komme ursprünglich aus den USA (Florida) und bin nach Spanien gezogen, um für mein Doktorat in den historischen Archiven zu forschen. Ich habe auch Englisch als Hilfskraft in Sevilla unterrichtet.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Ich lebte in Sevilla und pendelte zwischen Sevilla und Madrid. Beide Städte hatten Archive, in denen ich arbeiten musste, aber ich entschied mich für Sevilla, weil ich dort im Aushilfsprogramm Englisch unterrichten konnte (um etwas Einkommen zu generieren).

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Aus der Sicht eines Amerikaners war das Tempo des Lebens wie ein tiefer Atemzug frischer Luft, eine Meditation über das Leben und die Probleme mit dem schnelllebigen amerikanischen Leben, an das ich gewöhnt war.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Das erste Mal, dass ich Fuß auf spanischen Boden gesetzt habe, war, als ich dorthin gezogen bin. Alles war eine Überraschung, aber ich hatte vor allem nicht erwartet, mich in Madrid oder Sevilla zu verlieben.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Es war ein bisschen schwierig, in Sevilla Freunde zu finden. In Madrid weniger.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich war von Montag bis Mittwoch Hilfskraft an einer Schule in Sevilla, dann nahm ich einen Nachtbus nach Madrid und arbeitete einige Tage im Archiv, bevor ich nach Sevilla zurückkehrte. Als Hilfskraft hatte ich viel Zeit, mich mit anderen Arbeiten wie Recherchen und Schreiben zu beschäftigen.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Ich habe ungefähr eine Woche gebraucht, um ein Piso in Sevilla zu finden. Es war nicht schwierig, aber ich habe ein paar schreckliche und fälschlicherweise beworbene Wohnungen gesehen, bevor ich „die eine“ gefunden habe.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Ich erinnere mich, dass es ein langer Tag war, an dem ich gegen 5 Uhr morgens in der Schlange stand und bis gegen Mittag darauf wartete, dass ich an die Reihe kam. Die Leute brachten sogar Kissen mit und campten vor der Tür. Davon abgesehen war es ein Kinderspiel, da ich Hilfspapiere hatte, die den Prozess reibungslos machen (wenn auch lange!).

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Wie ich bereits erwähnt habe, war es schwierig, lokale Freunde zu finden, aber es ist nicht unmöglich, wenn du aktiv wirst. Ich hatte auch viele Auswanderer-Freunde aus Frankreich und Italien.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Versuche, mit so vielen Spaniern wie möglich zu sprechen und dich anzufreunden – Deine Erfahrung im Land wird so viel besser sein. Und lehne niemals eine Einladung zum Essen bei einer spanischen Person ab!

Jeremy von Travel Writing World

Joanna in Fuengirola (Málaga)

Fuengirola (Málaga) Küste

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Ich komme ursprünglich aus Rumänien und bin meinem Herzen gefolgt als ich nach Spanien gezogen bin. Ich habe zwei Jahre in Spanien gelebt.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Ich zog nach Fuengirola, eine kleine Stadt in der Nähe von Málaga. Ich zog dorthin, um meiner besseren Hälfte zu folgen, der bereits Freunde am selben Ort hatte. Er wollte das Leben in der Sonne für eine Weile ausprobieren und ich auch für mich sprach nichts dagegen, es auch zu erleben.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Eines der Dinge, die ich am Leben hier in Spanien wirklich liebte, war, nach einem anstrengenden Arbeitstag auszugehen und bei ein paar Tapas und einem kalten Bier zu entspannen. Ich habe das Wetter geliebt, die meiste Zeit war es sonnig und warm, sogar im Winter.

Ich liebte es auch, das lokale Leben zu erkunden, indem ich meine Wochenenden in abgelegenen Dörfern verbrachte, mit den Einheimischen interagierte und versuchte, mein Spanisch zu verbessern. Mir begegnete so viel Freundlichkeit im ländlichen Spanien.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Es gab einige Dinge, die mich überraschten, nachdem ich nach Spanien gezogen war. Eine davon war die Tatsache, dass alle Geschäfte an einem Sonntag schließen. Einige der Restaurants auch. An einem Sonntag gibt es keinen Ort, an dem du Lebensmittel kaufen kannst, es sei denn, du bestellst einen Imbiss oder gehst zur Tankstelle.

Eine andere Sache, die mich überraschte, war die große Menge an internationalem Essen, die die großen Supermärkte auf Lager hatten.

Drittens – in zwei der drei Häuser, in denen ich lebte, hatte ich keinen Briefkasten. Die Post wurde dem Administrator des Gebäudes übergeben, der sie mir weitergab, wenn er mich vorbeikommen sah. Ich weiß nicht, ob dies in Spanien normal ist, aber ich fand es sehr seltsam.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

An all den Orten, an denen ich in Spanien lebte, hatte ich Probleme mit der Art und Weise, wie die Häuser ohne Heizungen gebaut wurden. Ich liebe Hitze und ich mag es, mich wohl zu fühlen, aber im Winter kann es sogar in Südspanien sehr kalt werden. Ich habe das Haus mit der Klimaanlage aufgeheizt und mir war immer noch kalt. Die weißen Gebäude, die im Sommer großartig sind, werden im Winter zum Albtraum, zumal fast alle Marmorböden haben.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Ich arbeite als ortsunabhängig als Selbständige und während meiner Zeit in Spanien brauchte ich als EU-Bürger keine speziellen Papiere, um von meinem neuen Land aus arbeiten zu können. Alle meine Kunden waren im Ausland, ich arbeitete wie gewohnt weiter und reiste geschäftlich viele Male innerhalb und außerhalb Spaniens.

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Überhaupt nicht. Während meiner zwei Jahre in Spanien bin ich dreimal umgezogen. Jedes Mal, habe ich über die Expat-Community eine Wohnung gefunden – es gibt es immer jemanden, der eine Immobilienagentur für Ausländer betreibt.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Auch das war für mich aufgrund der Auswanderer-Community sehr einfach. Ich musste nur alle benötigten Dokumente bereitstellen, und jemand anderes erhielt die NIE für mich. Ich musste mich nicht anstellen oder mich um die Bürokratie der Junta kümmern.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

Um ehrlich zu sein, fiel es mir sehr schwer, Freunde zu finden. Zuerst waren die einzigen Leute, die ich kennenlernte, die anderen Auswanderer in der örtlichen Gemeinde. Ich musste Freunde im Freundeskreis meines Partners finden, aber ich kann nicht wirklich sagen, dass ich durch den Mangel an gemeinsamen Interessen eine wirklich tiefe Beziehung zu ihnen herstellen konnte.

Die meisten Menschen in der Expat-Community waren bereits im Ruhestand und verbrachten ihre Zeit zwischen den Golfplätzen und den Restaurants und Bars an der Costa del Sol. Mein Lebensstil einer jungen Berufstätigen ohne Pläne, eine Familie und Kinder zu haben, mit dem Wunsch, ständig zu reisen, passte da nicht wirklich rein.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Ich denke, die Gemeinschaft, in der du leben möchtest, ist sehr wichtig. Rückblickend wäre ich gerne mehr dem spanischen Lebensstil integriert gewesen, hätte spanische Freunde gefunden und mich von der Expat-Community losgesagt.

Ich bin der Meinung, dass man sich mit Spaniern umgeben muss, um das wahre Spanien zu erleben. Der erste Schritt dazu besteht darin, an einem Ort zu leben, an dem es keine Expats gibt. Sicher, es ist so viel einfacher, Leute zu finden, die deine eigene Sprache sprechen und sich ihrer Community anzuschließen. Aber das macht es danach viel schwieriger, deinen Horizont zu erweitern und den echten spanischen Lebensstil zu erleben.

Joanna von Andalucia in my Pocket

Vicki in Barcelona

Vicki und Eduardo in Barcelona

Weshalb bist du nach Spanien ausgewandert?

Auf einer Reise durch Südeuropa lernte ich während eines Wochenendes in Barcelona meinen heutigen Mann Eduardo kennen. Sobald ich den Anwesenheitsteil meines Studiums in Deutschland hinter mir hatte, packte ich also meine Koffer und zog zu ihm nach Katalonien.

Für welchen Ort in Spanien hast du dich entschieden und warum?

Barcelona, da dies Eduardos Heimat ist.

Was magst du am meisten an deinem Leben in Spanien?

Das Wetter. Es ist fast jeden Tag sonnig und selbst im Winter wird es hier nur nachts und bei schlechtem Wetter wirklich kalt. Ich habe außerdem immer davon geträumt mal am Meer zu leben und in Barcelona ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.

Was hat dich am meisten an deinem Leben in Spanien überrascht?

Es gibt viele kulturelle Unterschiede zwischen Spanien und Deutschland, die ich vorher noch nicht kannte. Besonders hier in Katalonien gibt es viele interessante Traditionen, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte.

Eine weitere Überraschung war für mich die Kälte in spanischen Häusern während des Winters. Viele Gebäude haben keine Heizung, so dass es besonders nachts richtig kalt werden kann.

Was stört dich am meisten an deinem Leben in Spanien?

Behördengänge! Die scheinen hier in Spanien einfach komplett chaotisch und ohne System abzulaufen. Obwohl die Behörden hier in Barcelona jeden Tag tausende Anträge bearbeiten, scheinen sie für jeden Antragsteller das Rad neu erfinden zu müssen.

Als was bist du zurzeit tätig, bzw. welche Tätigkeit würdest du im Land gerne aufnehmen?

Nach meiner Ankunft habe ich erst einmal in einem der typischen Ausländerjobs für Deutsche im Business Development gearbeitet. Nach knapp einem Jahr habe ich mich dann mit diesem Blog selbständig gemacht. 

War es schwierig für dich eine Wohnung vor Ort zu finden?

Eduardo hatte bereits eine Wohnung, in die ich einfach mit eingezogen bin.

Erzähl uns bitte etwas darüber, wie du der NIE Prozess für dich abgelaufen ist.

Der NIE Prozess war eine echte Odyssee, der sich über mehrere Monate hingezogen hat. Du kannst die komplette Geschichte hier lesen.

War es schwierig für dich, dich einzuleben und Freunde zu finden?

In einer internationalen Stadt wie Barcelona ist es einfach neue Leute kennenzulernen. Jedoch sind die Freundschaften meist eher kurzlebig, da viele nach einigen Monaten wieder in ihre Heimat zurückkehren. Inzwischen habe ich ein paar Freunde gefunden, Einheimische und andere Auswanderer, die ebenfalls langfristig in der Stadt bleiben.

Wenn du jemanden, der ebenfalls auswandern möchte, einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben könntest, welcher wäre das?

Lerne unbedingt Spanisch. Das Englischniveau bei den Einheimischen ist nur sehr gering und so ist es schwierig Freundschaften zu schließen ohne ausreichende Spanischkenntnisse. Denn nur durch Einheimische lernst du das Land und seine zahlreichen Traditionen wirklich kennen.

Vicki von Vickiviaja


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Die AutorinVicki

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